X11 am iBook G3/600

Wiebkes iBook ist aus dem Jahr 2001 (oder doch 2002?) und verfügt über einen G3 Prozessor mit 600 MHz. Dazu kommen noch 256 MB RAM und eine Festplatte mit nicht einmal 20 GB. Klingt für heutige Verhältnisse nahezu antiquarisch und fühlt sich im täglichen Betrieb inzwischen auch manchmal so an.

Aus diesem Grund haben wir versucht, mit alternativen Systemen abseits von Mac OS X 10.3 und 10.4 etwas mehr Geschwindigkeit aus dem hübschen Laptop herauszukitzeln. Bislang leider ohne Erfolg.

Nachdem es bei OpenBSD und Fedora Probleme mit dem X-Server gab, habe ich endlich die richtigen Einstellungen für xorg.conf gefunden.

Das Problem bestand darin, dass OpenBSD 4.4 nicht einmal ein X -configure durchführen wollte und Fedora 10 keine xorg.conf erzeugte, aber wenigstens eine Anzeige – sogar bei der Installation – brachte. Das Display war lediglich auf 800×600 eingestellt und merkwürdigerweise gab es am unteren Bildschirmrand einen merkwürdigen Graphikfehler über die gesamte Screenbreite. Weiterhin war am unteren Rand wieder der obere Teil des Bildschirminhalts zu sehen. Mit meiner xorg.conf, die ich dank Google zusammenbasteln konnte, läuft der X-Server jetzt wunderbar.

Allerdings ist die Geschwindigkeit noch immer nicht berauschend. Seit über einer Stunde installiere ich die Packages für XFCE anstelle von Gnome, aber viel Hoffnung habe ich nicht. Vermutlich ist die Festplatte einfach altersschwach und der RAM zu klein. Wer weiß, vielleicht bekommt mein Thinkpad doch noch eine Chance?

Zum Download:
xorg.conf für iBook G3/600 MHz

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Blogging since 2003 about life, tech, yoga. Passionate about the details and eager to know more. Systems theory meets empathy.
Bochum. Germany.
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