Wieder im Netz mit dem Asus WL-500g Premium

Die Maler sind weg, ebenso die Wasserflecken an der Decke. Unter der Tapete im Wohnzimmer waren schon größere Schimmelflecke, doch diese sind dank des weißen Überanstrichs und erneuten Tapezierens nicht mehr zu sehen. Das “Heimbüro” ist wieder eingerichtet und der Mac wieder im Netz, diesmal über einen neuen Router.

Bislang bin ich mit einem D-Link DI-524 ins Internet gelangt, doch diese kostenlose Beigabe meines Providers hat mich nicht so recht zufriedenstellen können. Speziell mit dem Arbeits-Laptop von Toshiba habe ich im WLAN mit der WPA2-Verschlüsselung nur Probleme gehabt. Da ich schon länger mit einem Router mit offenem Betriebssystem geliebäugelt habe, und Wiebke als Stimme meiner Vernunft erst morgen wiederkommt, hat mich niemand vom Kauf eines Asus WL-500g Premium abgehalten.

Der Asus WL-500gP ist ein WLAN-Router mit vier LAN- und einer WAN-Buchse. Mit insgesamt 32 MB RAM und 266 MHz Prozessor sieht er so aus, wie einer der leistungsstärkeren Router auf dem Markt. Die beiden USB 2.0-Schnittstellen sehen sehr vielversprechend aus und lassen erahnen, dass die NSLU2 hier Konkurrenz bekommen könnte.

Bislang konnte ich noch nicht viel testen, WAN, LAN und WLAN laufen bislang sehr ordentlich, ein USB-Stick am Router konnte gemountet werden und somit als Speichermedium genutzt werden (die Originalfirmware kann das wohl auch, aber wieso sollte ich das testen, wenn ich gleich auf OpenWrt wechseln kann?). Den Druckerserver und etwaige FTP- oder BitTorrent-Funktionen habe ich noch nicht ausprobiert.

Mit dem WebInterface X-Wrt kommt man ganz bequem um die nvram-Befehle herum. Zugegeben, etwas technisches Verständnis ist unabdingbar, aber so schwierig ist die Umstellung auf eine offene Firmware nun auch nicht.

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Bochum. Germany.
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