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Artikel sind mit folgenden Tags versehen journalistik

Jan 12, 12:46 AM
von Stephan
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Schlagzeilen, die wir gerne öfter lesen würden

Ich habe ja bekanntlich keine Ahnung von Fußball, aber irgendwie hat Wiebke es ja doch geschafft, dass ich wenigstens ansatzweise emotional berührt werde vom Schicksal des Patchworkvereins 1938 VfL. Dennoch ist das wie ein Damokles-Schwert hängende Schicksal der Jungs von der Castroper Straße nicht gerade erstrebenswert. Da kommen Schlagzeilen wie diese gerade recht.

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May 23, 10:37 PM
von Stephan
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Wir haben alles. Außer Kohle.

Beim Tagesgespräch vom 16. Mai 2008 ging es darum, wie man für das Ruhrgebiet werben soll. Selbstverständlich war der Auslöser Ruhrirgendwas oder auch TTFKARN – The Trademark formerly known as Ruhrn.

Es ging um Themen wie kulturelle Angebote, Identitätswandel aufgrund des Endes des Bergbaus, die netten und hilfsbereiten Leute und die Unmöglichkeit, eine Düsseldorfer Agentur für den Slogan des Ruhrgebiets zu engagieren.

Eine der Anruferinnen, eine Dame aus dem Hunsrück, brach eine Lanze für das Ruhrgebiet und sagte, hier gebe es doch alles, man solle sich an dem Spruch der Schwaben orientieren und ein wenig Selbstbewußtsein zeigen. Sie schlug einen kongenialen Slogan vor:

Wir haben alles. Außer Kohle.

Zugegeben, dieser Spruch wird im Ausland nicht funktionieren und auch die intellektuelle Speerspitze dieser Welt nicht in den Pott locken, aber dieser Spruch dürfte allen Menschen im Ruhrgebiet die Möglichkeit zur Identifikation bieten. Was Frank Dopheide wohl in sein Tagebuch geschrieben hätte, wenn das seine Praktikanten erfunden hätten?

Apr 2, 12:25 AM
von Stephan
1 Kommentar

Der April ist da (updated)

Kennt ihr weitere?

Mar 9, 01:23 PM
von Stephan
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N steht für unendliche Dummheit

Sind wir im Jahr der Mathematik? Wir sind es! Könnte man denn dann nicht ein Zensurgremium für kenntnisbefreite Werbetexter einführen, das solch einen unglaublichen Unfug verhindern kann? Es geht um den neuen Slogan fürs Ruhrgebiet: ruhrn Team-Work-Capital, der allerorten – zu Recht – kritisch aufgenommen wird.

Das hochgestellte “n”, das in der Mathematik für eine unendliche Menge in Potenz steht.
Quelle: derwesten

Na, wer weiß, was das hochgestellte n bedeutet? Eine unendliche Menge gar? Ich hab das anders gelernt. Vielleicht sollte man jemanden fragen, der sich damit auskennt.

Update: Lieber Westen, sind wir schon internetfähig, oder ist das mit super- und subscript noch nicht bis zu euch gedrungen? Ihr schreibt: Internet-fähig ist der Exponent nicht. Hier funktioniert ruhrn ganz gut. Abgesehen davon fehlen auch dem Kommentator Thomas Wels Grundlagenkenntnisse der Mathematik. Wie früher bei Dingsda, Thomas erklärt Potenzen anhand von ruhrn:

Ruhrgebiet als Basis, multipliziert mit all seinen Möglichkeiten, ergibt das Ergebnis.
Quelle: derwesten.de

Update 2: Es gibt noch einen weiteren Artikel mit vielen Kommentaren, die zeigen, dass das Ruhrgebiet keine mathematikbefreite Zone ist.

Jan 10, 09:23 AM
von Stephan
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Lasst die Beatles frei oder was machst du eigentlich 2013?

Heute lese ich im Westen, dass die Beatles-Songs jetzt auch für Werbezwecke, fiese Rapsongs und Soundracks freigegeben werden. Die sympathische Yoko Ono wolle, so derwesten.de, dass die Musik eine jüngere Generation erreiche.

Leider erwähnt der Artikel mit keinem Wort, dass das Damokles-Schwert 2013 über den Beatles hängt. Dann, nach 50 Jahren, läuft nämlich der Aufführungsschutz in Großbritannien für das erste Album der Beatles aus.

Wenn man diese kleine Seiteninfo berücksichtigt, deutet der Artikel ganz klar darauf hin, dass da jemand vorher noch schnell die ein oder andere Mark Euro, pardon: das ein oder andere Pfund verdienen möchte (“Die legendären Hits der Beatles werden an höchstbietende Unternehmen zu Werbezwecken ‘vermietet’”).

Aug 24, 01:10 PM
von Stephan
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Danke, GEZ

Endlich kümmert sich mal jemand darum, dass Otto Normalverbraucher und die Medien im Internet eine korrekte Sprache verwenden. akademie.de wurde von der GEZ abgemahnt weil man dort anscheinend nicht in der Lage war, die politisch korrekten Ausdrücke “gesetzliche Rundfunkgebühr für neuartige Rundfunkempfangsgeräte” (statt des falschen “GEZ für PC zahlen”) oder “Informationsschreiben der GEZ und/oder Schreiben, mit dessen Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht wird” (statt der falschen Bezeichnung “GEZ-Brief”).

Ich sehe das absolut nicht kritisch, wie andernorts, nein ich begrüße diese Abmahntätigkeit. Hoffentlich kriegt die ARD bald eine Abmahnung, denn dort wird immer noch das vollkommen falsche GEZ-Gebühr (und nochmal) oder gar PC-Gebühren verwendet, obwohl doch jeder weiß, dass es eigentlich gesetzliche Rundfunkgebühren heißen muss. Das ZDF am besten auch gleich abmahnen, bitte!

Vielleicht mahnt man sich auch gleich selbst ab, wegen der Gebührenbescheide auf Seite 5 oder des Fahnders auf Seite 17?

Egal wen die GEZ-Anwälte noch alles abmahnen, wenn am Ende endlich eine politisch korrekte Ausdrucksweise aller Internetnutzer dabei herauskommt, kann es nur gut für alle sein. Oder?

Aug 23, 12:00 AM
von Stephan
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Bildausschnitte raten

Die Tagesschau titelt, dass Japan die Energie ausgehe:

Tagesschau titelt: Japan geht die Energie aus

Ich habe lange überlegt, woher ich diesen Bildausschnitt kenne. Wo steht der Japaner denn da? Klick auf das Bild und find heraus, woran mich das erinnert!

Vielleicht hat man den Hörfunkredakteur nur schreiben lassen, die Bilder hat ein Praktikant ausgewählt? Vielleicht haben die Japaner sich auch nur einen Nachbau geleistet, wie die Franzosen ja auch das Original haben?

Den Screenshot habe ich gemacht, falls die Tagesschau doch das Bild austauschen sollte. Vielleicht irre ich mich ja, aber irgendwie ist der Bildausschnitt doch arg ähnlich, was meinst du?

May 28, 11:54 AM
von Stephan
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Günter ist zurück

Der Mann mit dem eigenen Platz in Köln1 recherchiert undercover, diesmal in der Call-Center-Branche. Zwischendurch gibt es eben doch noch Journalisten, die diese Bezeichnung verdienen.

Wer nicht so viel lesen möchte/kann/darf, kann auch den Herrn Wallraff im Interview beobachten.

Danke an Dennis.

1 Eigentlich ist es ja der Platz von Professor Ferdinand Franz Wallraf (1748 – 1824), aber außerhalb von Köln weiß das wahrscheinlich eh niemand.