Sa
Aug
08
2009
Update für Pecunia
Mein Lieblingsprogramm zur Finanzverwaltung am Mac hat ein Update erfahren: Pecunia liegt nun in Version 0.2 beta build 4 vor. Trotz der abenteuerlichen Versionsnummer verhält es sich bei mir bislang sehr stabil und macht noch mehr Spaß als vorige Versionen aufgrund zahlreichen Detailänderungen.
Mo
Feb
02
2009
Pecunia als Alternative zu GnuCash und Jameica
jog hat Probleme. Er will wissen, wohin sein Geld wandert. Ich will das auch wissen. Daher habe ich schon einige Schlachten geschlagen. Jetzt gibt es einen Silberstreif am Horizont: Pecunia
Unter Mac OS X gibt es nicht viele Programme zur Verwaltung der eigenen Online-Konten. Die meisten Applikationen kümmern sich auch recht wenig um das deutsche Bankwesen im Allgemeinen und HBCI im Besonderen. Die Shortlist sah für mich bis heute ungefähr so aus:
- Bank X (fühlt sich nicht richtig an und kostet auch zu viel)
- MacGiro (häßlich wie die Nacht)
- Jameica (Java ist auch kein Augenschmaus, kostet dafür nichts)
- GnuCash (die kostenlose, eierlegende Wollmilchsau; Installation via MacPorts)
- activeBank (sieht für mich immer nach einem Faktura-Abfallprodukt aus)
- activeMoney (der große Bruder)
Und dann gibt es für mich seit heute auch noch
Als alter Sparfuchs teste ich natürlich zunächst einmal Pecunia (GPL).
Da Pecunia aqbanking für HBCI nutzt, und ich dies bereits für andere Programme eingerichtet habe, brauchte ich mein Konto beim ersten Programmstart noch nicht einmal einzurichten.
Im Grunde brauche ich nicht mehr als einen Überblick über den aktuellen Füllstand meines Kontos. Dazu ist Pecunia anscheinend gut geeignet. Eine recht komplexe Anordnung von Kategorien mit passenden Filtern im iTunes-Stil verspricht ein einfaches Arbeiten – very Mac-like. Vielleicht werde ich ja bald ohne jameica und GnuCash glücklich. Falls es mit Pecunia nicht klappen sollte, bleibt ja immer noch der Saldomat.
Übrigens: Frank, der Entwickler von Pecunia, bloggt hier.
Nochmals herzlichen Dank an juuro, der mich bei jog auf Pecunia aufmerksam gemacht hat.
So
Nov
09
2008
Sechs Millionen nach der Krise
Steve Austin war einer der wenigen Menschen, die direkt mit einer Geldsumme in Verbindung gebracht werden, denn er war der Sechs-Millionen-Dollar-Mann.
Wie würde er eigentlich heute heißen? Klar, man bekommt inzwischen einen bionischen Arm, zwei Beine und eine Lasik bestimmt für weniger Geld, aber was ist mit Inflation und Finanzkrise? Reichen heute sechs Millionen noch aus, um zum Agenten des Office of Scientific Intelligence zu werden?
Sa
Jul
28
2007
Gnucash und MacPorts - revisited
Ich habe bereits unzählige Male (in einem früheren Bloggerleben) über das Zusammenspiel von MacPorts und GnuCash berichtet. Der Grund ist einfach: Es gibt unter Mac OS X einfach kein brauchbares1 Homebanking-Programm, das auch HBCI unterstützt.
Vor etwas mehr als einem Jahr, habe ich mit Moneydance versucht, ohne HBCI meine Bankgeschäfte im Überblick zu behalten. Leider kam dann doch irgendwann der Punkt, an dem ein Online-Abgleich wünschenswert war. Der Textexport bei meiner Bank und ein anschließender Import in Moneydance war mir zu mühseelig. In der Konsequenz bekam GnuCash eine weitere Chance, diesmal in Version 2.2.0.
Die Installation von GnuCash mittels MacPorts ist denkbar einfach:
sudo port install gnucash
Dann viel Kaffee trinken, Sport treiben, Statistiken über die Dopingvorfälle bei der Tour de France in den letzten 20 Jahren anfertigen oder sonstige längerdauernde Tätigkeiten durchführen, die Kompilation dauert etwas.
Bei mir trat unter Mac OS X 10.4.10 aber leider nach mehreren Stunden erfolgreichen Kompilierens ein Problem auf. Kaum hatte ich versucht, ein HBCI-Konto einzurichten, lächelte mich eine Fehlermeldung auf der X11-Konsole an:
dyld: Symbol not found: __cg_jpeg_resync_to_restart
Expected in: /opt/local/lib/libJPEG.dylib
Zunächst stellte ich fest, dass ich mit dem Problem nicht alleine bin (wenngleich der Link ein anderes Programm mit fink referenziert). Ein beherztes Löschen des symbolischen Links auf die libjpeg.dylib reichte aus, um den aqbanking-Wizard aufrufen zu können.
rm /opt/local/lib/rm libjpeg.dylib
GnuCash läuft seit der Löschung wunderbar. Vielleicht werde ich in absehbarer Zukunft mal den Weg ohne X11 probieren. Bis dahin, nutze ich den GnuCash Launcher in einer von mir für die MacPorts angepassten Form.
Gnucash Launcher 2.0 (MacPorts).zip [36.58KB]
1 “brauchbar” ist ein Programm in diesem Kontext, wenn es über die notwendigen Funktionen verfügt und gleichzeitig eine attraktive bzw. nutzerfreundliche graphische Oberfläche bietet.
Mo
Mai
28
2007
Roulette mit System
Erstaunlich. Bei unserem Besuch im Casino Aachen hatte ich ja glücklicherweise etwas Geld gewonnen, indem ich mir ein einfaches System überlegt habe, um nicht komplett wirr zu spielen. Einsatz auf 50/50-Chancen wie rot/schwarz (ohne Berücksichtigung der 0). Bei Gewinn: Freuen, bei Verlust: Einsatz verdoppeln.
Dieses System ist anscheinend weiter verbreitet als ich ursprünglich annahm. Wie konnte ich auch so blauäugig sein und denken, dass nicht schon andere vor mir diese Idee hatten. Was mir sehr gefällt, ist KRouletteSim, eine Simulation zur Ermittlung von Gewinnchancen mit eben jener Strategie.
Do
Apr
19
2007
Die Welt ist schlecht - schickt Geld
Ein Teil des Bloggens ist, sich über die kleinen und großen Dinge des Alltags aufzuregen, darüber zu schreiben und sich dann besser zu fühlen. Eigentlich sind alle Blogger verkappte Blogwarte und Meckerfritzen, die ihre Mitmenschen beobachten und bei den kleinsten Verfehlungen triumphierend dies in ihren Onlinepublikationen festhalten. Ich auch.
Heute auf dem Weg nach Neustadt kamen wir an einer Autobahnraststätte vorbei. Hungrig und durstig beluden wir ein Tablett mit zwei ausgewachsenen (größer als Rundstücke, kleiner als Baguette) belegten Brötchen, zwei Säften, einem Kaffee und einer Apfelschorle, kamen zur Kasse und bewunderten die Technik, die ein Bezahlen per Karte nicht erlaubten.
Mein Kollege legte einen Zwanzig-Euro-Schein auf den Tisch und sagte, nachdem wir etwas gewitzelt hatten, ob er genug Bargeld hätte, da er ja nicht mit Karte zahlen konnte:
Na das wird ja so gerade eben reichen. <akustischer Ironiesmiley>
Woraufhin der Kassierer sagte etwas in der Art wie
Na, das kann knapp werden, wir haben ja so hohe Preise.
Wie Nostradamus traf er mitten ins Schwarze, der Gesamtpreis belief sich auf sagenhafte 20,45 Euro. In Worten: Zwanzig Euro und Fünfundvierzig Cent.