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Mar 12, 07:34 PM
von Stephan
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Schöne neue Tapeten - Adios all-inkl, salut webhostone!

Nach drei Jahren bei all-inkl.com habe ich in der letzten Woche einen Wechsel meines Webhosting-Dienstleisters durchgeführt. Tschüß all-inkl, hallo webhostone!

Der Alte
Ich war jahrelang zufrieden mit all-inkl.com. Die Konditionen waren einfach passend:

  • 10 GB Speicherplatz
  • PHP, MySQL, Cronjobs
  • Weniger als 8 Euro im Monat, bei jährlicher Vorauszahlung sogar noch günstiger

Ich wäre vermutlich auch weiterhin bei all-inkl.com geblieben, denn in den drei Jahren hatte ich kaum Ausfälle, im Grunde immer hübsch flotte Seiten und einen wirklich schnellen und fitten Support.

Sehnsucht nach der Südsee
Vor all-inkl hatte ich meinen eigenen vServer bei xencon (der lief damals sogar wunderbar mit NetBSD) und fand das eigentlich ideal, bis auf das nervige Thema Mailserver. Ich war für eine überschaubare Zeit mal für einen Mailserver zuständig und weiß um die Verantwortung und Zeit, die man in sowas stecken muss, daher reizt mich das Thema Mail in Eigenregie nicht. Aber alle anderen Vorteile hätte ich schon gerne.

Entsprechend habe ich regelmäßig nach einem Angebot gesucht, was mir größtmögliche Freiheiten bei der Konfiguration lässt, aber den Mailserver komplett managed.

Der Neue
webhostone.de ist – übrigens wie all-inkl.com auch – regelmäßig in den Top 10 Listen der webhostlist zu finden, was für eine hohe Kundenzufriedenheit spricht. Zusätzlich klangen folgende Punkte sehr verlockend:

  • SSH-Zugriff
  • Perl/PHP/Ruby/Python – alles drin
  • httpd.conf und php.ini komplett anpassbar
  • Wahlweiser Remote-Zugriff auf SQL-Datenbanken
  • 6 bzw. 10 Euro im Monat für vergleichbare Angebote mit 3 bzw. 5 GB Speicher

Da ich die 10 GB Speicherplatz nie ausgereizt habe, sind mir weniger Speicher und mehr Freiheit sehr positiv aufgefallen. Allerdings wird bei webhostone der Mailspeicher noch vom Gesamtangebot abgezogen. Bei drei Accounts mit je 500 MB Quota sind also schonmal 1.5 GB “weg”.

Leider sind die Admin-Oberfläche und z.B. die Benennung von SQL-Datenbanken und -nutzern nicht optimal, aber ausreichend.

Nach ein paar Tagen Tests war ich überzeugt und habe den Wechsel eingeleitet.

Der Wechsel
Selten genug wechselt man seine Hausbank, ähnlich nervig gestaltet sich der Wechsel auf einen neuen Webserver. Auch hier ist der unangenehmste Teil das Umziehen der E-Mails – vor allem, wenn man wie bei fast allen Shared-Hostern keinen Zugriff auf das Mailverzeichnis hat.

Der strahlende Held des Tages hieß imapsync. Mit dem Perl-Skript lassen sich IMAP-Konten einfach schnell und schmerzlos synchronisieren, so dass alle Mail vom alten auf den neuen Server mit umziehen. Die Installation und Benutzung ist denkbar einfach.

Es reicht aus, die Datei herunterzuladen, zu entpacken und – im Verzeichnis von imapsync die Abhängigkeiten zu testen:

$ perl -c imapsync

Ein make install ist nicht notwendig. Gibt der obige Befehl imapsync syntax OK aus, ist alles in Ordnung.

Die eigentliche Synchronisierung zwischen all-inkl.com und webhostone.de wollte mit einer (standardmäßigen) MD5-Anmeldung nicht klappen, also musste der Loginmechanismus umgestellt werden. Da die Nameserver bereits umgeschwenkt waren, musste für den alten Mailserver – natürlich – die IP-Adresse statt des Namens verwendet werden:

$ perl imapsync --host1 85.13.137.1 --user1 stephan_alt --password1 123456 --authmech1 LOGIN --host2 yauh.de --user2 stephan_neu --password2 123456 --authmech2 LOGIN

Wenige Minuten später war alles synchronisiert.

Die Anpassung der Webpräsenzen und Einrichtung aller (Sub-)Domänen war dann eigentlich nur eine Fleissarbeit.

Oct 14, 12:47 AM
von Stephan
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Mit 666 E-Mails

Ich sollte den Entschluss fassen, die ein oder andere E-Mail zu löschen. Nachdem sämtliche Mailinglisten entfernt sind, keinerlei Werbemails mehr vorhanden sind und die nervigen PowerPoint-Mails alle im Datennirvana sind, meldet sich das Tier und besetzt meine Inbox:

666 Emails im Eingang

Zeit für etwas “Housekeeping”.

Jun 24, 01:22 PM
von Stephan
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Plugin-Backup

Hier ist jetzt ein neues Template im Einsatz: Web Writer 3. Da zum Betrieb ein paar Plug-Ins ratsam sind, diese aber in manchen Fällen einfach von der Bildfläche verschwinden, habe ich ein Backup der von mir installierten und teilweise aktivierten Plug-Ins für Textpattern gemacht. Sicher ist sicher.

OpenBSD auf meinen neuen IBM Thinkpad X40

Sep 7, 02:36 PM
von Stephan
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tardis.think.net joins in

Nachdem ich ein wenig darüber nachgedacht habe, meine Erfahrungen mit BSD-Systemen etwas auszubauen, Schwiegermama sich ein Netbook gekauft hat und mein Jugendtraum vom Powerbook bis heute unerfüllt geblieben ist, habe ich mir via eBay für weniger Geld als ein EeePC kostet, ein gebrauchtes IBM Thinkpad X40 gekauft. Das läuft seit seiner Ankunft mit dem aktuellen OpenBSD 4.3.

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PGP SIGNED MESSAGE

Jul 28, 12:31 AM
von Stephan
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GnuPG Aufräumaktion

Mit OS X in der aktuellen Auflage (10.5 – für alle nicht eingeweihten Leser) ist das Plug-In für Mail.app, welches die Signierung und Verschlüsslung von E-Mails mittels PGP/GPG übernimmt leider nur als Beta-Version verfügbar, weshalb ich lange Zeit meinen Schlüssel höchst stiefmütterlich behandelt habe. Jetzt habe ich aufgeräumt und meine langjährige Freundschaft mit GPG wieder auf den aktuellen Stand gebracht.

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May 5, 12:37 PM
von Stephan
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Wochenendreste aus Computerland

Zwei Schmankerl sind vom Wochenende übrig geblieben:

Das Erdgeschoss wird zum Keller, der Dachgarten als Wohnzimmer umgebaut und aus Kostengründen (und um eine endgültige Lösung nicht von vornherein zu verbauen) mit Planen abgedeckt. Kostengründe sind es auch, die das Projekt an dieser Stelle beenden. Alles weitere wird auf eine spätere Realisierungsphase verschoben.
Mehr: Wenn wir Häuser bauen würden wie wir Software entwickeln

Eine Inspiration für die Namensgebung kommender Generationen ist Bobby Tables:
Did you really name your son Robert');DROP Table Students?
gefunden bei: Code-Inside

Apr 23, 09:14 AM
von Stephan
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Schräger Traum

In dieser Nacht war ich mit den drei Fragezeichen in Österreich. Oder war ich gar selbst einer der drei Detektive? Welcher denn, der dicke, aber ungeheuer schlaue Justus, der Angsthase Peter oder die Rechercheratte Bob? In jedem Fall halfen wir der österreichischen Polizei bei der Lösung eines kniffligen Falls.

Es ging um irgendwas mit Datenbeschaffung via Internet, hierzu zeigten wir der Polizei, wie unsere virtuelle Blue Box und – so glaube ich – auch white und orange Boxes erstklassige Ergebnisse liefern. Sie waren sehr beeindruckt, hatte aber eine LAN-Verbindung und keine Akustikoppler. Glaube ich.

Äußerst merkwürdig, da ich eigentlich keine Ahnung vom Phreaking habe

Mar 14, 12:04 AM
von Stephan
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Snap Shots abschalten

Auf meiner Top 10 der nervigsten Dinge im Internet steht ganz weit oben – gleich neben Beiträgen von Leuten, die zwar orthografisch höchst interessante, aber inhaltlich vollkommen belanglose Beiträge hinterlassen, Overlay-Werbung mit Mini-X um Wegklicken und witzige, weitergeleitete PowerPoint-Präsentationen im selbstentpackenden Exe-Archiv – Snapshots von Snap.com.

Die Idee ist ja ganz niedlich, man sieht eine kleine Voransicht wohin man gelangen würde, wenn man einem bestimmten Link folgte. Nur, ich möchte gerade bei Blogeinträgen nicht dem Link folgen, sondern den Eintrag in Ruhe (!!) lesen. Wenn ich dann zufällig beim Hinunterscrollen mit der Maus über einen dieser Links komme, dann dauert es bis zu ein paar Sekunden, bis sich das Bild aufgebaut hat und mir erfolgreich den Blick auf den eigentlichen Seiteninhalt penetrant versperrt.

Auf Snap.com bin ich in den FAQs fündig geworden, wie man diese Snapshots oder auch Voransichten anderer Webseiten ausschalten kann. Unter dem Punkt “For Site Visitors” findet sich Frage Nummer 3: “How do I turn Snap Shots on and off?”. Auf eben jener Seite muss man dann einen Cookie setzen, der künftig Snap Shots unterbindet.

Mar 10, 12:09 AM
von Stephan
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Semantik in der IT

Wenn1 man eine Sprache im IT-Bereich lernt (Programmier-, Auszeichnungs- oder Abfragesprache), dann ist es immer enorm hilfreich, wenn diese Sprache sich an realen Sprachen orientiert. Im Falle meiner Lieblingssprache Perl ist dies so extrem gelöst, dass auch hier Mehrdeutigkeiten bzw. zahllose Ausdrucksmöglichkeiten für ein und dieselbe Sache möglich sind.

Wenn2 jedoch eine Sprache wie T-SQL plötzlich zur Überprüfung eines Ausdrucks mit ‘when’ arbeitet, dann erschwert das nicht nur die Nachvollziehbarkeit des sprachlichen Mittels, es zeigt auch ziemlich deutlich, dass die Macher sich nicht sonderlich für Semantik interessieren. Irgendwie geht man ja davon aus, dass man mit Analogien zur englischen Sprache weiterkommen könnte.

Falls3 ich jemals eine Sprache erschaffen würde, so wäre sie entweder vollkommen verschieden von existierenden Sprachen, oder sie würde bestehende Regeln berücksichtigen.

1 Ja, ich meine wirklich ‘wenn’ und nicht ‘falls’.

2 Hier könnte man meinen, ich sollte ‘falls’ nutzen.

3 Ja, diesmal ‘falls’.