yet another useless homepage

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Apr 24, 06:30 PM
von Stephan
2 Kommentare

Breip dabei

Einige Leser scheinen es schon bemerkt zu haben: Die Schrift hier hat sich verändert. Wer noch mit alten, antiquierten Browsern unterwegs ist, ist bestimmt auch so alt, dass er sich freut, dass die sans-serif-Schrift hier größer (=leserlicher) geworden ist. Trendige Menschen am Puls der Zeit mit frischen, aktuellenBrowsern können hier jetzt alles hochstilisiert lesen: In Breip.

Apr 3, 09:36 AM
von Stephan
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Farben und Buchstaben

Einer der verwerflichsten Auswüchse moderner Gesellschaften ist es, dass man sich Farben und Buchstaben schützen, ja am liebsten gleich patentieren lassen würde. Wenn die Deutsche Telekom eine Seite wie Engadget darauf hinweist, die bekannte Konzernfarbe nicht auf ihrer Seite für Headlines zu verwenden, dann ist das nur ein Zeichen dafür, wie weit fortgeschritten diese Unart schon ist. Egal, ob es ein Rot-Ton, Braun oder irgendeine andere Farbe ist, Farben müssen frei sein (ich stelle mir schon Rückruf-Aktionen von Pelikan und Farbmalkästenherstellern aus, die eine Grundschulklasse mit neuen Kästen ausstatten, da die Farben Grün, Geld und Blau im Jahre 2012 gesamt geschützt sind und nicht mehr verwendet werden dürfen).

via: Tagesschau

Apr 1, 09:30 PM
von Stephan
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iTunes-Stöckchen

Derzeit nahezu allerorten, jetzt auch hier:

Starte Dein iTunes, was sagt die Statistik:

  • 5526 Objekte
  • 35,7 Tage
  • 54,29 GB

Kürzester und längster Track (ohne “Intros”):

  • Enthusiasmierte Harmonielehre vom J.B.O.-Album Rosa Armee Fraktion (00:08)
  • Gevatter Tod in einer Hörspielfassung (1:55:09)

Erster und letzter Track:

  • —- —- —— von J.B.O.
  • A von A

Erster und letzter Interpret:

  • A
  • ZZ Top

Erstes und letztes Album (Titel):

  • The A-Team
  • 4630 Bochum

Die fünf meistgespielten Tracks:

  • You Know My Name von Chris Cornell
  • Panama von Van Halen
  • Against the Grain von Bad Religion
  • Take This Life von In Flames
  • Falling von Mercenary

Fünf Songs im Partyshuffle (Party-Jukebox):

  • Swing Time von The Deep Eynde
  • Up And Gone von Hoobastank
  • I Can’t Help It von Bananarama
  • In The Presence Of Enemies von Dream Theater
  • Walk Away von Bad Religion

Suche nach folgenden Begriffen – wieviele Songs tauchen als Ergebnis auf?

  • Sex: 22
  • Death: 68
  • Love: 136
  • You: 286
  • Home: 24
  • Boy: 101
  • Girl: 61

Mar 16, 12:31 AM
von Stephan
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So you want to be a writer

“Eines Tages schreibe ich ein Buch”, das sagen sich ungefähr 90% aller Menschen mit höherem Bildungsabschluss. Dabei bleibt es dann auch meist: einen Tag lang wird geschrieben, sich geärgert, dass man nicht fertig geworden ist, und die Muse (merkwürdigerweise nennt sie sich bei den Umstehenden auch Disziplin) verschwindet so schnell und leise, wie irgend möglich.
Auch Blogger sind im Grunde ja auch nichts anderes als Schriftsteller. Wie viele von ihnen haben schon wirklich vielversprechende Einträge online gestellt, um dann wenige Wochen oder Monate später nur noch ein potentielles Ziel für Linkspammer abzugeben.

Eben jenen Menschen hat Charles Bukowski einen gut gemeinten Rat mit auf den Weg mitzugeben: Don’t do it!

if you have to sit for hours
staring at your computer screen
or hunched over your
typewriter
searching for words,
don’t do it.
(…)
if you’re doing it because you want
women in your bed,
don’t do it.

Das gesamte, überaus lesenswerte Original ist: so you want to be a writer

Oct 29, 08:44 AM
von Stephan
3 Kommentare

Der Sinn des Bloggens im 21. Jahrhundert

Der besteht im Verwandeln des eigenen Blogs in Geld (mittels Werbung) oder die Teilnahme an exklusiven Gewinnspielen (mittels Content-Spam).

Beispiel für solchen Content-Spam gefällig? Im Dienste der Wissenschaft zeige ich dies gerne:

iPod Touch Blogger Aktion

Da flattert via Feedreader dann jede Menge Werbung ein und schon freut sich die Industrie für so viel billige und willige Werbung.

Jun 16, 08:00 PM
von Stephan
2 Kommentare

Warum bloggen die Guten immer weniger?

Marcus macht sich Gedanken:

[V]iele Bloggger, die ich immer gern gelesen habe, schreiben nur noch selten oder gar nicht mehr. Es wird leer.

Auch mein Feedreader war früher voller. Da habe ich es kaum geschafft, alle Einträge am Wochenende nachzuarbeiten, wenn ich unter der Woche mal ein, zwei Tage ausgesetzt hatte. Inzwischen habe ich aber meine Blogroll auch stark reduziert. Meine Postingfrequenz ist gegenüber allerdings auch nicht gerade gestiegen, eher im Gegenteil.

Vielleicht liegt es daran, dass die Blogger langsam alles geschrieben haben, was sie immer schon mal schreiben wollten.

Vielleicht ist derzeit aber auch, hervorgerufen durch die kritische Auseinandersetzung mit einem drohenden Überwachungsstaat, den interessanten Bloggern klar geworden, dass sie zu viel Angriffsfläche bieten.

Vielleicht wird es aber auch nur Sommer und es gibt Besseres zu tun, als am Rechner zu sitzen.