Do
Feb
19
2009
Kein Eintrag pro Tag
Ich habe es nicht geschafft, täglich einen Eintrag im Februar zu verfassen. Am Dienstag bin ich nach Wien geflogen und gestern zurück gekommen. An beiden Tagen hatte ich nur wenig Zeit, für einen eigenen Eintrag gab es da keine Gelegenheit. Hätte ich ein iPhone, wäre sicherlich aus der Wartehalle Düsseldorf noch ein Eintrag verfasst worden. Immerhin wurde ich zum ersten Mal in meiner Flugkarriere zur zweiten Sicherheitsprüfung gebeten. Mit einem zwei Meter/vier Tonnen Glatzkopf mit osteuropäischen Akzent auf ein separates Zimmer zuzugehen ließ in mir den starken Wunsch aufkommen, eine dritte Person mitzunehmen. Die war zum Glück nicht nötig, es ging nur darum ein paar Lackmuspapiere (oder etwas verwandtes) am Laptop und in meinem Rucksack entlang zu führen, um nach Spuren von TNT zu suchen. Das jedenfalls die offizielle Erklärung.
Wien war ganz gut, allerdings gibt es in den dortigen Restaurants kein Rauchverbot und ich weiss jetzt noch mehr als zuvor zu schätzen, wie gut der hiesige Geschmacksschutz beim Essen funktioniert. Ansonsten habe ich wie immer viel Flughafen und Transportmittel (diesmal: S-Bahn-Linien 8 und 7) gesehen, etwas Besprechungsraum, aber fast nichts von der Stadt.
Heute ist Yoga-Tag, aber die sonst übliche Praxis habe ich heute nicht geschafft, da ich erst vor wenigen Minuten nach Hause zurückgekehrt bin und jetzt in Richtung Bett gehen werde. Nichtsdestotrotz ist heute Yoga-Donnerstag, ich habe mit zumindest gedanklich stark auf meinen Atem konzentriert, Asanas folgen dann morgen.
Di
Okt
14
2008
Jobleads-Einladungen
Diese ganzen Stellenbörsen sind ja schön und gut, aber so eine richtige Motivation, dass Vitamin B genutzt wird, gibt es nicht. In diese Marktlücke möchte Jobleads schlüpfen. Rein kommt man nur per Einladung (alle Links zu Jobleads in diesem Beitrag sind Einladungslinks, denn für 15 neue Einladungen bis Ende November gibt es einen iPod zu gewinnen). Ist man einmal drin, so verspricht der Anbieter exklusive Jobangebote und, der eigentliche Clou, bewirbt sich einer der auf die Plattform eingeladenen erfolgreich auf eine Stelle, gibt es Vermittlungsprämien. Diese Prämien bewegen sich tatsächlich bis zu 1000 Euro.
Ob das wirklich funktioniert, oder ob hier jemand nur geschickt Profile erstellen will und eine Datensammlung anlegt, kann ich nicht beurteilen. Falls jemand dort Mitglied werden will, kann er jedoch einfach diesem Link folgen und hilft mir möglicherweise einen iPod Nano oder – falls ihr einen neuen Job sucht – jede Menge Kohle zu machen.
Mo
Mai
26
2008
Das merkwürdige Verhalten pendelnder Großstädter
Wer das Glück hat, jeden Morgen mit dem eigenen PKW alleine oder mit einem Kollegen zur Arbeit zu fahren, kann sich nicht vorstellen, wie es ist, ein (Bahn-)Pendler im Rudel zu sein. Als Pendler steht man jeden Morgen am Bahnhof, egal ob es schneit, regnet oder die Sonne scheint. Legionen von Menschen verlassen den einen Bahnhof und betreten kurze Zeit später einen anderen, sie pendeln zwischen zwei Orten hin und her. Morgens hier, abends dort.
Wirft man über mehrere Tage, Wochen oder gar Monate einen näheren Blick auf das Treiben, so ist auffällig, dass die meisten dieser Menschen tatsächlich ganz vorhersehbaren Mustern folgen. Nicht nur das, auch gibt es einen festen Personenkreis, der nahezu wie ein Uhrwerk immer und immer wieder miteinander im Zug sitzt. 7:45 Uhr, Abfahrt in Bochum, 7:56 Uhr, Ankunft in Dortmund. 17:45, Abfahrt in Dortmund, 17:54, Ankunft in Bochum.
Eines der letzten, für Nicht-Pendler scheinbar ungelösten Geheimnisse ist die Anonymität der Bahnfahrer. Wie kann es sein, dass man monatelang an derselben Stelle am Bahngleis steht, auf den – wieder mal verspäteten – Zug wartet, nebeneinander im Zug sitzt und sich spätestens am Abend wieder zum selben Ritual zusammenfindet, aber niemals auch nur ein Wort wechselt, geschweigedenn den Namen des anderen kennt? Früher war ich der Meinung, man müsste sich einfach nur ein Herz fassen und ein freundliches ‘Hallo’ sagen, schon wäre man um einen neuen Freund und Gesprächspartner reicher.
Doch HALT! Es gibt einen ganz einfachen Grund, weshalb Pendler keine Anstalten machen, miteinander – vielleicht mit Ausnahme eines flüchtigen Blickkontakts mit verdrehten Augen, um die gemeinsame Geringschätzung der heutigen Verspätung auszudrücken – in Kontakt zu treten. Werfen wir einen Blick auf die Rahmenbedingungen des Pendelns:
Der typische Pendler steht morgens auf, kleine Augen, weniger Schlaf als wünschenswert gewesen wäre, hastiges Frühstück und raus in Wind und Wetter, ab an die Haltestelle. Die wenigsten Menschen sind zu dieser Zeit wirklich vorzeigbar, geschweige denn haben sie ein Interesse an sozialer Interaktion. Abends ist der Pendler geschafft von einem anstrengenden Arbeitstag, versucht zu entspannen, während die Bahn hartnäckig auf die fünf- bis zehnminütige Standardabweichung vom Fahrplan besteht und schwört sich erneut, nie wieder zu einer Bahn zu rennen, da im wahrscheinlichen Falle des Vor-der-Nase-Wegfahrens das Frusterlebnis den potentiellen Nutzen deutlich überwiegt.
Angenommen, ein Pendler wäre jedoch morgens eine wahre Frohnatur und auch abends einem Schwätzchen nicht abgeneigt, so gibt es trotzdem Gründe, weshalb man keinesfalls Kontakt zu “den anderen” aufnehmen sollte.
Wenn ich morgen früh den Herren, der jeden Morgen in seiner c’t liest, ansprechen würde, dann unterhalte ich mich womöglich ganz angeregt und stelle viele Gemeinsamkeiten fest. Am Tag danach komme ich wieder zur Bahn und – da stünde er erneut. Wenn ich jetzt nicht ‘Hallo’ sagen würde, wäre ich unhöflich. Sage ich aber ‘Hallo’, so erwiderte er es womöglich und wir führten ein verlegenes “Pflichtgespräch”. Nicht nur am Tag nach Morgen, nein: JEDEN TAG!
Als Pendler freut man sich im Allgemeinen, endlich mal ein paar Minuten Zeit für ein Buch, den letzten Podcast, heftigste Metal-Musik oder einfach nur ein paar eigene Gedanken zu haben. Ganz für mich, ohne, dass jemand anders daran teil nehmen kann. Zugegeben, an dem ein oder anderen Tag wäre es bestimmt nett, sich mal zu unterhalten, aber wer will schon das Risiko eingehen, dann jeden Tag reden zu müssen? Womöglich stellt sich nach Tag Drei auch heraus, dass der andere ein absolut nerviger Zeitgenosse ist, der immer die Nase hochzieht, wenn er mehr als zwei Sätze herausgebracht hat? Wie sage ich dem anhänglichen Quatschkopf dann höflich ‘Nein, danke, kein Gespräch für mich!’? Es gibt immerhin jede Woche fünf neue Tage, an denen ich im schlimmsten Fall auf diesen Menschen treffe. Bei einer Fahrtzeit von nur zehn Minuten pro Fahrt mit einer großzügigen Wartezeit von etwa sieben Minuten sind das pro Woche immerhin schon 170 Minuten, die ich mit der Nervensäge verbringen muss. Alternativ muss ich mich irgendwo auf dem Bahnsteig hinter einem Nichtraucherschild verstecken.
Diejenigen unter uns, die zur Arbeit pendeln, kennen Dutzende Gesichter von den Fahrten zur und von der Arbeit. Ansprechen würde jedoch niemand den anderen, im Gegenteil, es wird sogar peinlichst genau vermieden. Keine freundlichen – und vor allem längeren – Blickkontakte und Gemeinsamkeit möglichst vermeiden ist die Devise.
Bildquelle: © magandafille auf flickr
So
Mai
25
2008
Olympiastadion Berlin
In der letzten Woche war ich im Rahmen einer Messeveranstaltung in Berlin. Zum Programm gehörte eine Party im Olympiastadion. Der VIP-Bereich ist wirklich nett, die Sitze extrem bequem, nur ich bin völlig ignorant davon ausgegangen, dass die Jesse-Owens-Lounge nach einem berühmten Fußballer benannt wäre.
PS: Eigentlich ist dieser Eintrag nur ein Test, inwiefern das neue Template mit Artikelbildern umgeht.
Mo
Apr
14
2008
Montag ist Reisetag
Da bin ich aber froh, den heutigen Tag in Wien zu verbringen: Sonnenschein und bis 18 Grad sind angekündigt. Bochum hingegen hat aller Voraussicht nach Regen und Gewitter mit immerhin 11 Grad. Aber Wettervorhersagen sollte man nicht zu viel Glauben schenken.
Nachtrag: Ja, das Wetter in Wien war erste Sahne, Kaiserwetter möchte ich meinen. Ansonsten halt das übliche, Vielflieger nerven in der Wartehalle, Wenigflieger noch viel mehr, Wartezeiten am allermeisten und Flughafenwarteräume ohne Steckdosen gehören verboten. Also insgesamt wie immer.
So
Apr
06
2008
Sales-driven IT
Bei zdnet gibt es einen sehr interessanten Kommentar zur vertriebsgetriebenen IT. Im Fahrwasser des jüngsten Skandälchens um SAP sehr interessant zu lesen:
The roots of enterprise IT failure often lie in the sales process:
- Sales guy promises the world to customer
- Customer (naively) believes sales guy
- Project fails and customer is shocked
Dazu passen 7 common lies told by enterprise software sales people.
Di
Mär
11
2008
IT erobert die Welt
Drüben bei funtasticus bin ich hierüber gestolpert:
Entweder ich bin beruflich vorbelastet, oder es geht in dem Film wirklich um Computer.
So
Mär
09
2008
Arbeitstiere werden entlassen
37signals hat einen sehr interessanten Artikel mit dem Titel Fire the workaholics. Besonders der zweite Grund, weshalb sich eine Firma von den Überstundenkloppern trennen sollte, ist mir mehr als einmal begegnet:
People who are workaholics are likely to attempt to fix problems by throwing sheer hours at the problem. If you’re dealing with people working with anything creatively that’s a deadbeat way to get great work done.
Bestimmt haben Workaholics in einem Start-Up ihre Berechtigung, aber sobald eine Firma sich selbst am Markt etabliert und nicht mehr den Status Cash-Burner Start-Up trägt, sollte sie die Argumente von 37signals wirklich ernst nehmen.
Sa
Mai
26
2007
SIM-Karte abgelehnt
Gestern war ich in Bonn, genau gegenüber dem Ort, wo am Donnerstag alle Reporter Deutschlands über die öffentliche Katharsis einiger Berufssportler berichtet haben. Nachdem mein Termin vorbei war, meldete mein mobiles Endgerät, “SIM-Karte abgelehnt”.
Da ich ursprünglich geplant hatte, nicht ab Mittags von der Außenwelt abgeschnitten zu sein, probierte ich alles mögliche, den Kontakt zu T-Mobile wieder herzustellen. Gerät aus, SIM-Karte raus und wieder rein, erneutes Anschalten…
Leider brachte keine dieser Aktionen den erwünschten Erfolg. Da ich auf meiner Rückfahrt in Köln ein paar Minuten Aufenthalt hatte, eilte ich in den nächsten T-Punkt, um dem Mitarbeiter mein Leid zu klagen. Es handelte sich anscheinend um ein bekanntes Phänomen, irgendwas sei wohl ausgefallen in Köln. Augenscheinlich auch in Bonn.
Ab dem guten alten Ruhrgebiet habe ich es erneut probiert, kurz nach Essen ging der Empfang von Mails und SMS sowie das Telefonieren endlich wieder. Die Auszeit von der Außenwelt war jedoch gar nicht so schlimm, da konnte ich wenigstens ein paar Minuten Entspannung nachholen, die im Streß der letzten Tage deutlich zu kurz gekommen sind.
Mi
Mai
16
2007
Zurück aus Polen
Für einen ca. dreistündigen Termin war ich fast zwei Tage beruflich in Warschau, wo ich unglaublich viele Emails bekommen und geschrieben und telefoniert habe (jaja, hätte ich auch hier haben können). Gestern morgen habe ich meinen Blackberry 7290 vom Strom genommen (90% geladen) und heute Abend um 22 Uhr wieder ans Netz gesteckt, nachdem er bei 10% wild zu blinken angefangen hat. Zum Glück hatte ich gestern einen “freien Abend” und bin mit meinem Kollegen durch die Stadt und in ein typisch rustikal polnisches Restaurant gegangen.
Gott sei es gedankt, ich lebe noch. Wie man sehen kann, ist das gar kein ungefährliches Pflaster dort in Polen, mitten bei einem Stadtrundgang wurden wir abgefangen und vor die Wahl gestellt: Geld oder Leben!

Insgesamt war ich sehr positiv überrascht von dem Land, auch die gemischte Fleischplatte mit Pasteten und Schmalz vorweg hat erstaunlich gut geschmeckt, obwohl ich ja eigentlich kein Freund der deftigen Küche bin.
Mein Lieblingshaus war jedoch eindeutig das hier:

Aber diese Billigflieger kann ich nicht leiden. Wizzair und Germanwings haben ja derart wenig Beinfreiheit geboten, verlangen Geld für Bordverpflegung und waren beide unpünktlich. Blöderweise fuhr mir der ICE am Flughafen dann vor der Nase weg.
Nur empfehlen hingegen kann ich mein Hotel in Warschau: das Rialto, eine Art Grand Hotel der 1920er Jahre in klein-
Mi
Mai
09
2007
Angebote für IT-Projekte
Bei Marcus in den Bookmarks gefunden und direkt mal hingesurft:
Angebot für ein IT-Projekt erstellen bei digitale-wertschoepfung.de.
Derzeit schreibe ich auch mal wieder Angebote, daher ist mein Interesse, andere Angebote zu lesen, sehr zwiegespalten: Einerseits möchte ich natürlich wissen, wie ich meine eigenen literarischen Werke verbessern kann, andererseits kann ich im Moment aber eigentlich keine Angebotstexte oder Fachkonzepte mehr sehen, wenn ich nach Hause komme.
Sei es drum, das Beispiel scheint mir recht gut, die Struktur erschlägt mich zwar auf den ersten Blick etwas (vermutlich wegen der Modulauflistung ohne Ordnungszahl im Vorwort) und ist sehr speziell für Web-Projekte aber ich kommentiere ja gerne alle möglichen Dinge (warum sonst hätte ich hier den Blogbetrieb wieder aufgenommen?).
Zunächst, und natürlich als Nachtgedanken komplett chaotisch und ungeordnet, würde ich etwaige Schulungsleistungen prinzipiell aus den Modulbeschreibungen herausnehmen
Modul WG:
“In einer telefonischen Kurzschulung (ca. 30 Minuten) weist der Auftragnehmer eine vom Auftraggeber bestimmte Person einmalig in das System ein.”
und einen eigenen Punkt dafür ins Angebot aufnehmen. Dadurch wird zwar die modulare Struktur aufgebrochen, aber Lieferleistungen können schneller identifiziert werden. Gleiches gilt für die Dokumentation, die im Beispielangebot nicht erstellt wird. In jedem Fall würde ich explizit erwähnen, dass entweder keine Dokumentation im Rahmen des Angebots erstellt wird, oder diese näher spezifizieren.
Auch den Bereich Support habe ich beim ersten Überfliegen nicht gesehen, wenn ich es als Modul angebe, dann nicht so versteckt (wiedermal: Ordnungszahlen statt nur fett gedruckte Modultitel).
Wenn Softwarelizenzen im Spiel sind (CMS), dann interessieren mich etwaige Wartungsupdates. Sind diese inbegriffen oder nicht, wie werden diese verfügbar gemacht oder läuft dieser Prozess automatisch? Gerade beim Webhosting interessiert mich natürlich im Geschäftsbereich auch ein SLA. Muss ich Support für zehn Stunden einkaufen, wenn der Server eine ganze Woche ausfällt? Das geht aber vielleicht zu sehr ins Detail bzw. steckt in den AGB.
Schwierig und nicht transparent ist für mich der genaue Aufwand eines Projekts. Ein Satz wie
Das Projekt wird je nach Umfang der ausgewählten Module ca. 4 Wochen Bearbeitungszeit in Anspruch nehmen.
irritiert mich doch stark. Wenn ich nur ein Basislayout nehme, dauert das doch keine vier Wochen, oder? Wenn schon modular, dann auch mit Aufwänden pro Modul, damit ich in etwa abschätzen kann, was auf mich zukommt bei Auftragsstellung. Das kann aber auch in Form von persönlicher Beratung stattfinden, ist dann jedoch auch schriftlich zu fixieren. Der Punkt kann insgesamt aber auch daran liegen, dass ich zur Zeit nur noch in Manntagen denke.
Sehr gut wiederum finde ich die Auflistung von Preisen für die Standardmodule.
Im Großen und Ganzen vermisse ich irgendeine Form der Beratung oder Führung des Kunden. Im Vorwort wird erwähnt, was er tatsächlich möchte, aber dann wird er mit allem, was der Auftragnehmer zu bieten hat, zugekippt. Getreu dem Motto: “Das alles können wir, suchen Sie sich etwas aus!”
Gestolpert bin ich noch über diesen Satz im Angebot, genaugenommen über exzellenter:
Eine Empfehlung von exzellenter, fachkundiger Rechtsberatung für Websites ist möglich.
Kann aber auch nur an mir liegen, ich fand ja in einer unserer Stellenausschreibungen auch das Wort “ausgeklügelt” herausstechend.
Insgesamt mit Sicherheit eine gute Vorlage, vor allem für all jene, die noch nie oder nur wenige Angebote verfasst haben. Mir persönlich ist das zu generisch und wenig kundenspezifisch, aber womöglich inspiriert mich das für künftige eigene Angebotstexte?
Jetzt kann (und muss) man zur Rechtfertigung des generischen Charakters argumentieren: Wer will schon zwei volle Tage mit einer individuellen Angebotserstellung zubringen, damit der Kunden schlußendlich sagt, er kauft anderswo?
Man kann typischerweise in einem Angebot, gerade bei “kleineren” Beträgen allerdings auch nicht zu viel Spezifik einbringen, das gehört dann vielmehr in ein zu erstellendes Fachkonzept bzw. Pflichten-/Lastenheft. Dieses wird hier nicht erwähnt, daher erwarte ich, alle relevanten Informationen im Angebotstext zu finden.
Eine weitere Möglichkeit wäre, eine Beratungsleistung in Form der (gemeinsamen) Erstellung eines Anforderungsdokuments oder eben Fachkonzepts anzubieten, die schon berechnet werden kann, aber zur exakten Identifikation der Anforderung des Kunden führt. Möglicherweise mit der Option auf Verrechnung im späteren Folgeauftrag.
PS: Warum ich hierüber schreibe? Na weil das Angebot ganz unten eine Einladung verfasst hat, dass ich darüber bloggen soll. Mach ich doch glatt :-)
So
Mai
06
2007
Call Center - The Movie
Der Call Center-Branche, in der ich seit einiger Zeit arbeite, haftet landauf landab leider ein nicht ganz so positives Image an. Eine wirklich witzige, zynische Darstellung dessen, was Call Center für den Bereich Kundenservice bedeuten, zeigt der 12-minütige Kurzfilm Call Center.

Aber eigentlich ist der Film auch eine ganz gute Werbung für unseren AgentDesktop, denn wer mit fünf Telefonen gleichzeitig telefoniert…
Aber seht selbst: Call Center – The Movie
via: Screen 2.0 TechLog
Fr
Apr
27
2007
Stadtmusikanten und viel Sonne
Die letzten fünf Tage habe ich – aufmerksame Leser werde es gemerkt haben – in Bremen. Natürlich beruflich.
Nach dem schrecklichen Wochenende in Aachen war Bremen wirklich eine großartige Stadt. Abends bin ich ein paar Mal aus dem Hotelzimmer herausgekommen und die kleinen Gassen im Schnorr, die Schlachte und überhaupt das ganze Ambiente haben mich tief beeindruckt. Der nächste Wochenendausflug geht also nicht nach Westen, sondern nach Norden.
Die letzten Tage waren allerdings fast schon einen Tick zu warm, um effektiv eine Schulung durchzuführen. Bewundernswert, wie ein Teilnehmer es direkt vor dem “Auspuff” des Beamers ausgehalten hat, ohne zu schmelzen.
Die Zugfahrt zurück war, wie üblich der reine Horror. Ich hatte zwar eine Reservierung, wollte jedoch einen früheren Zug nehmen, der mindestens doppelt so voll war, als vom TÜV erlaubt sein dürfte. Zudem war die Kühlung ausgefallen und scheinbar in jedem Wagen die Hälfte speziell für Raucher reserviert. Mit nur gut dreißigminütiger Verspätung bin ich dann einigermaßen wohlbehalten in Bochum eingetroffen, gerade rechtzeitig vor den Massen aus Gelsenkirchen, die sich zur Zeit im Stadion um die Ecke ganz wacker gegen die Bochumer Jungen schlagen. Zur Halbzeit führen wir 2:1.
Update: Unglaublich, der VfL hat das Ergebnis in der zweiten Halbzeit gehalten und gerade 2:1 die Gäste aus Schalke besiegt. Es ist unglaublich laut vom Stadion her, die neue Wohnung erspart einem bei Heimspielen Premiere Arena. Und jetzt singen sie mein Lieblingslied:
Ihr werdet nie Deutscher Meister… nie Deutscher Meister
Do
Apr
19
2007
Unterwegs in Deutschland
Dank meines Jobs bin ich in den letzten Wochen recht viel umhergekommen. Heute steht – mal wieder – Neustadt an der Weinstraße auf dem Programm. Zum Glück diesmal nicht per Bahn (beim letzten Mal haben anscheinend irgendwelche Franzosen gestreikt, so dass mein Zubringerzug von Neustadt nach Mannheim derart verspätet war, dass ich fast nicht mehr ins gute alte Bochum gekommen wäre), sondern mit dem Auto. Ich tippe mal, dass wir in etwas vier Stunden für eine Strecke brauchen werden. Der Termin selbst ist meines Wissen auch für etwa vier Stunden angesetzt.
