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Oct 18, 12:47 PM
von Stephan
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Wie die Telekom mit dem Premierenticket ihre Kunden zum Narren hält

Nach langer Zeit ohne Mobiltelefon habe ich mir bei der Telekom das Premierenticket gesichert, als noch nicht klar war, ob es ein iPhone 5 oder nur ein 4s geben wird. Angeblich sollte man sich ganz entspannt zurücklehnen können und alles würde gut.

Ab dem 7. Oktober konnte man dann die Vorbestellungen für ein iPhone 4s aufgeben – ich habe dies dann zwei Tage später, am 9. Oktober gemacht. Dummerweise musste man zur Nutzung des Premierentickets in den T-Punkt. Dort erhält man jedoch keine 10% Rabatt auf die Grundgebühr eines Vertrags im ersten Jahr. In meinem Falle sind dies etwa 70 Euro, die es mir wert waren, mich gemütlich zurücklehnen zu können. (Interessant ist, dass es allem Anschein nach auch möglich war, über das Internet und telefonisch mit einem Premierenticket zu bestellen.)

Leider kam alles anders als entspannt.

Da ich als Neukunde nach Erhalt des iPhones sowieso im T-Punkt vorstellig werden müsste, um die Micro-SIM abzuholen, ließ ich das Gerät an den T-Punkt schicken.

Am 14. Oktober, dem offiziellen Starttermin des iPhone 4s, war ich dann im T-Punkt. Während andere Kunden ihr Endgerät abholen konnten, war meins leider nicht zu sehen. Auch am nächsten Tag, einem Samstag, wurde ich schulterzuckend wieder weggeschickt.

Ein Kollege von mir, der jedoch ohne Premierenticket sein iPhone via Internet bei der Telekom bestellt hatte, veröffentliche seit Freitag Abend bereits fleissig Screenshots von seinem neuen Siri.

Am Dienstag, dem 18. Oktober, wollte die Hotline mir nicht helfen, einen etwaigen Status des iPhones herauszufinden. Angeblich könne dies nur der Shop (der telefonisch nicht erreichbar ist und sich in einer anderen Stadt befindet als meine Arbeitsstätte, weshalb ich dort auch nicht in der Mittagspause kurz vorbeischauen könnte). Besagter Shop hat meine Telefonnummer und hat sich bislang nicht gemeldet.

Wer also gedacht hat, die Telekom hätte aus dem Debakel mit dem iPhone 4 und langen Wartezeiten gelernt, der hat nicht ganz unrecht. Mit dem Premierenticket haben sie gelernt, nur scheint es nicht darum zu gehen, Wartezeiten zu verringern, sondern Online-Rabatte nicht gewähren zu müssen.

Vermutlich hätte ich es besser wissen müssen. Bleibt nur zu hoffen, dass es sich wirklich um Einzelfälle handelt, doch allem Anschein nach bin ich mit meinen Problemen nicht allein. Wenn die Telekom bei allen geprellten Premierenticket-Kunden 70 Euro gespart hat, dann kann das bei nur einem Prozent nicht berücksichtigter Kunden schon knapp 30000 Euro wert sein (nicht gerechnet eventuell bereits laufende Verträge, die jedoch keinen Traffic in Ermangelung eines Endgeräts produzieren können).

Besonders ärgerlich, wenn 40000 Premierenticketinhaber bei 150000 verkauften Geräten am Premierenwochenende nicht bedient werden können.

Jul 18, 12:43 AM
von Stephan
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Downgrade iPod Touch 2G von iOS 4 auf iOS 3.1.3 unmöglich

iOS 4 ist ja sicherlich toll, aber die Akkuleistung meines iPod Touch (2. Generation, 32 GB) ist seit dem Update deutlich schlechter geworden. Ein Downgrade ist allerdings nicht so einfach möglich.

Obwohl ich die IPSW-Datei (also die eigentliche Firmware) noch von früheren Updtes in meinen Backups gefunden habe (alternativ auch bei Felix Bruns zu finden), ist es nicht möglich, diese wieder auf den iPod aufzuspielen

Um die Firmware auf den iPod zu bekommen, kann man auf der Übersichtsseite des iPods in iTunes auf “Nach Update suchen” bei gedrückter Alt-Taste (unter Windows wäre das wohl Shift) die IPSW-Datei auswählen und los geht es. Dummerweise muss nach erfolgter “Aktualisierung” der iPod wiederhergestellt werden, wobei dann als einzige Option iOS 4 installiert wird.

Auch das Einrichten eines alternativen Anwenders oder der Trick über Windows unter Parallels hat nichts gebracht. Schade, denn ich hätte gerne auf die für mich irrelevanten Features von iOS4 verzichtet. Statt dessen habe ich meine WLAN-Keys, gespeicherten Spielstände und sonstigen Konfigurationsoptionen während des Experimentierens verloren.

Update:
Dank an Dennis, jetzt hat es doch geklappt. Leider klappt 3.1.3 nicht, aber immerhin die 3.1.2.
Die Kurzfassung:

  1. iPod Firmware 3.1.2 herunterladen
  2. iPod Touch 2G in den DFU-Modus versetzen (10 Sekunden beide Tasten gedrückt halten, wenn das Display dunkel wird für weitere 10 Sekunden nur den Home-Button drücken, so dass der Bildschirm dunkel bleibt, aber iTunes zum Wiederherstellen bereit ist)
  3. die /etc/hosts anpassen, indem die folgende Zeile hinzugefügt wird:
    74.208.10.249 gs.apple.com
  4. In iTunes mit gedrückter Alt-Taste auf Wiederherstellen klicken, 3.1.2-Firmware auswählen und aktualisieren.
  5. Fertig

Jun 22, 11:00 AM
von Stephan
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FreeNAS #6 - iSCSI

iSCSI erlaubt die Nutzung des SCSI-Protokolls via TCP. FreeNAS bietet eine eingebaute Unterstützung hierfür, jedoch gibt es ein paar prinzipielle Einschränkungen.

Als Target bezeichnet man die Serverseite, der Initiator ist der Client.
iSCSI stellt im Netz entweder ein Device (also eine Festplatte) oder eine Datei bereit, die vom Client als Laufwerk betrachtet werden. Die Partition einer Platte kann nicht als iSCSI Target verwendet werden. Die gleichzeitige Verwendung eines iSCSI Targets durch mehrere Clients ist nicht vorgesehen, bzw. wird durch Dateisysteme wie NTFS oder HFS gar nicht unterstützt.

Zur Nutzung einer kompletten Platte muss lediglich die entsprechende Platte (z.B. ad2) ausgewählt werden. Allerdings kann dann die Platte auch nicht teilweise für andere Zwecke genutzt werden.

Trotz etwas schlechterer Performance empfiehlt sich in diesem Fall die Verwendung einer Datei als iSCSI-Container. Eine 200GB große Datei lässt sich mit dem Befehl dd einfach und schnell erzeugen:

# dd if=/dev/zero of=templun3 count=0 obs=1 seek=200G

dd if=/dev/zero of=templun3 count=0 obs=1 seek=200G

Zunächst wird ein neuer Extent angelegt:

iSCSI Target add an Extent

Dann folgt das sogenannte Portal:

iSCSI Target add Portals

Der Initiator gibt an, aus welchem Netzwerk heraus das Target genutzt werden kann:

iSCSI Target add Initiators

Zur Authentifizierung wird ein einfacher Benutzer angelegt.

iSCSI Target add User

Als letztes folgt das eigentliche Target:

iSCSI Target add Target

In den Settings ist vor allem der Base Name relevant, alles andere kann bei den Standardeinstellungen belassen werden.

iSCSI Base Name

Extent und Target sollen bei richtiger Konfiguration in etwa so aussehen:

iSCSI Targets Overview

Um iSCIS unter Mac OS X nutzen zu können, reichen die Bordmittel leider nicht aus. Dafür gibt es ein kostenloses Hilfsprogramm namens globalSAN. Die Systemerweiterung funktioniert auch unter Mac OS X 10.6.4 einwandfrei:

globalSAN iSCSI als Systemerweiterung

Beim Hinzufügen eines Portals wird das Target automatisch angezeigt. Es kann ausgewählt und die Verbindung hergestellt werden:

iSCSI - globalSAN mit dem Portal verbinden und iSCSI kann genutzt werden

Da die Datei auf dem FreeNAS, welche die Grundlage des iSCSI-Laufwerks bildet, noch kein Dateisystem enthält, muss dieses nun zunächst initialisiert werden:

Medium kann nicht gelesen werden - Möchten Sie es initialisieren?

Im Festplattendienstprogramm wird das iSCSI-Target als eigenes Laufwerk dargestellt und kann beispielsweise mit HFS+ (Journaled) initialisiert werden:

Anzeige des iSCSI-Targets im Festplattendienstprogramm

Sobald die Formatierung erfolgt ist, fügt sich das Laufwerk in die Liste der verfügbaren angeschlossenen Geräte am Mac ein.

Das iSCSI-Target auf dem Desktop

Die Performance von iSCSI war überraschend gut, auch über WLAN, wo Werte bis zu 8,8 Megabyte pro Sekunde erzielt wurden:

iSCSI Netzwerkdurchsatz

Mar 18, 10:06 PM
von Stephan
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Auch ein Genius greift mal ins Klo

Zugegeben, auf meinem iPod ist nicht wirklich viel Stoff zur Zeit. Neben reichlich Metal-Krams, etwas 50/60er-Jahre-Schlager, Jazz und einer Prise Pop gibt es kaum Auswahl für das Anfertigen einer Genius-Playliste. Häufig sagt mir mein iPod auch, dass einfach zu wenig Auswahl vorhanden ist. Manchmal traut er sich dann aber doch – heraus kommen gewagte Zusammenstellungen wie diese.

Genius Playlist auf dem iPod

Jan 19, 02:05 PM
von Stephan
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Ein (wasserfestes) Tablett, bitte!

Neue Produkte der Firma Apple werden regelmäßig mit einer solchen Vorfreude erwartet, die eigentlich nur eines mit sich bringen kann: Enttäuschung aufgrund falscher Erwartungen.

Jahrelang war ich fasziniert von dem Gedanken, endlich ein Powerbook zu kaufen. Als ich endlich ein MacBook in Händen hielt, war die Faszination nicht mehr so groß. Immerhin wäre ich nie auf die Idee gekommen, meinen großen Bildschirm mit zugehörigen Mac Mini oder später meinen iMac für ein portables Gerät aufzugeben. Der eigentliche Gewinn durch den Einsatz eines portablen Macs war so verschwindend gering, dass ich lieber an meinem iMac sitze als am Macbook.

iPod Touch und iPhone hingegen haben ein paar der wichtigen Kernaufgaben wunderbar übernommen. E-Mails checken, Feeds lesen, Bilder zeigen – dafür brauche ich keinen vollwertigen Computer.

Ein Tablet möchte ich natürlich auch haben, wie es sich für einen Fanboy gehört. Zunächst ist die Sichtfläche für einen Ü30-Anwender bei iPod/iPhone einfach zu klein. In dem Zusammenhang empfinde ich das Zurechtfummeln von E-Mails und auch die Eingabe von URLs als äußerst mühsam.

Mein Tablet darf ruhig eine Medienmaschine werden, Bilder, Filme, ja meinetwegen auch Bücher und Zeitschriften zeigen. Das Internet wird sicherlich auch darin stecken. Der Knüller aber wäre es, wenn Apple selbst oder Drittanbieter eine wasserdichte Hülle anbieten könnten, wie es zum Beispiel für Digitalkameras nicht unüblich ist. Denn erst wenn ich das Gerät auch in die Badewanne mitnehmen könnte, wäre das Tablet wirklich Lifestyle-kompatibel.

Zwei Tischgesichter

Jan 31, 08:43 PM
von Stephan
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Ist das vielleicht ein Gesicht?

iLife 09 ist angekommen. Das einzig wirklich interessante Programm für mich ist iPhoto 09. Ich verwalte alle meine Bilder mit iPhoto und habe bislang keine Probleme gehabt, da ich auch nicht viel mit meinem digitalen Schuhkarton voller Photos anfange. Die neuen Funktionen machen allerdings jede Menge Spaß und laden ein, mehr Photos zu schießen.

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sudo mount -o -P 192.168.1.123:/home/ftp /private/mnt

Aug 3, 12:35 AM
von Stephan
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NFS mit Mac OS X 10.5 und OpenBSD 4.3

Ich habe einen Mac Mini mit dem Stromverbrauch einer durchschnittlichen Glühlampe, der dadurch einfach prädestiniert für die einfachen Serverbedürfnisse für zwischendurch ist. Seit dem Gand Prix 2008 läuft hierauf nun OpenBSD 4.3, doch wie kommen die Daten von dem Mac Mini eigentlich auf iMac und iBook? Klar, mittels NFS. Aber das ist nicht immer ganz so einfach.

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Jul 20, 12:21 AM
von Stephan
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Wunschliste für den iPod Touch

Ja, ja, ja. Ich kann sie schon hören, die Kommentare der Stammleserschaft. Ich habe immer noch meinen Uralt-iPod und stehe derart kurz davor, mir einen iPod Touch zuzulegen, dass jeder Tag ein Kampf mit mir selbst (und mit Wiebke, die in unzähligen Diskussionen zum Thema die Rolle des gesunden Menschenverstands einnimmt) ist.

Vielleicht gibt es ja im September ein neues Modell, wodurch die bestehenden Geräte günstiger werden? So viel Wartezeit muss ich wohl noch durchhalten, im September investiere ich jedoch wieder in Apple. Wahrscheinlich. Doch im Idealfall gäbe es noch das ein oder andere Schmankerl in einem neuen Modell.

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Apr 30, 12:39 AM
von Stephan
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iWeb stinkt

Nachdem ich “mal eben” eine Webseite mit vielen Bildern und kleinen Videosequenzen aus meinen iPhoto-Alben erstellen wollte musste ich leider feststellen, dass Apples iWeb nicht gewillt ist, Photos oder Filme zu komprimieren. In der Folge ist ein knapp zweiminütiger Filmschnipsel gute 160 Megabyte groß, einzelne Bilder noch massige zwei Megabyte. Das ist ärgerlich, zumal ich keine Alternative zu iWeb sehe (ich mag kein Geld für Rapid Weaver ausgeben, nur um dann festzustellen, dass er auch nicht komprimiert). Bleibt höchstens alle Bilder händisch zu komprimieren. Oder auf den direkten Export aus iPhoto zu verzichten.

Apr 2, 08:38 PM
von Stephan
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Hannah im iTunes Store

Ich kann es auch nicht erklären, aber mir schwirrt seit ein paar Tagen der Name Hannah Montana im Kopf herum. Passend dazu finden sich alle Folgen der ersten Staffel der Fernsehserie im neuen iTunes Music Video Store in Deutschland(!).

Neben der Tatsache, dass ich das unbändige Bedürfnis hatte, Musik von Hannah Montana zu hören (hab ich noch nie zuvor, ehrlich! So muss es sich anfühlen, das erste Mal einen Big Mac essen zu wollen), ist der unverschämte Preis echt unterste Schublade:

Hannah Montana - Staffel 1 für 56,99 Euro

Für 56,99 Euro (pro Folge 2,49 Euro) kann man viele andere tolle Fernsehserien kaufen.

Besonders dreist finde ich aber, dass das ZDF für ihre Produktionen GEZ kassiert und dann noch über den iTunes Store (hier: 2057 – Unser Leben in der Zukunft) extra abkassiert.

Mar 29, 12:36 PM
von Stephan
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MP3-Player im Vergleich

Seit November 2001 besitze ich einen iPod. Richtig gelesen: ein und denselben iPod. Seitdem läuft er und läuft1 und läuft. Langsam aber sicher wird der Platz mit unter 5GB effektivem Speicherplatz etwas eng, der Komfort beim Begutachten der WDR-5-Podcasts läßt zu wünschen übrig2 und der weiße Player wirkt schon recht klobig und schwer.

Treue Leser wissen um mein gespaltenes Verhältnis zu neuen iPods. Daher überlege ich schon, ob ich nicht auch der Konkurrenz (zum Beispiel dem vielgelobten Cowon D2) mal eine Chance geben sollte. Aber aus religiösen Gründen und wegen des einfachen Bedienkonzepts mit iTunes3 kann ich mich bislang nicht hinreißen lassen.

Da ich im Grunde “nur” Musik hören will, Videos kommen vermutlich kaum in Frage und unterwegs gibt es keine WLAN-Hotspots, die für Zusatzfunktionen offen wären4, können mich die meisten Spielereien kaum locken.

Anythingbutipod.com bietet eine wunderbare Vergleichsmöglichkeit für ausgewählte MP3-Player, zum Beispiel für die aktuellen iPods. Im direkten Vergleich mit der Konkurrenz ist es schon erschreckend, wie mager manch ein Merkmal der iPods ist: nur 64k Farben, keine Aufnahmefunktion, keine Bookmarks (z. B. für lange Hörbücher), keine frei definierbaren EQs, …

Trotzdem neige ich dazu, einem iPod den Vorzug zu geben. Dummerweise sagt mir gerade nur der nano zu, aber mit nur 8GB Speicher und ohne einen Slot für SDHC ist mir der Preis ehrlich gesagt zu hoch. Der touch ist mir viel zu teuer5 und wahrscheinlich total unpraktisch, wenn ich den beim Bahnfahren in der Tasche habe und schnell einen Song vorspulen möchte.

1 Ein Batteriewechsel war zwischendurch allerdings schon nötig.

2 Ist es eigentlich so schwer, die Folgennummer oder ein Datum am Anfang des Titels einzufügen?

3 Ich bin einer der wenigen Verfechter des iTunes-Prinzips und finde den Abgleich mit den Playlisten (aus Gewohnheit) einfach gelungen.

4 Die einzig sinnvolle Zusatzfunktion eines mobilen Players wäre ein Anbindung an mein Rosetta Stone oder die Möglichkeit, Vokabeln zu pauken (z. B. mit ProVoc).

5 Aber verdammt sexy.

Feb 12, 02:13 PM
von Stephan
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Guerilla-Marketing mal bottom-up

Apple ist sehr geheimniskrämerisch, wenn es um aktuelle und künftige Entwicklungen geht. Da wird bis zur Keynote möglichst wenig verraten, um Spannung aufrecht zu erhalten. Eine solche Vorgehensweise sorgt dafür, dass der Aktienkurs sich auch nach auftauchenden Gerüchten richtet. Wenn jetzt irgendjemand, sagen wir mal, eine relativ junge Gerüchteseite eine Meldung veröffentlich, dass ein oder zwei Produkte drastisch im Preis gesenkt werden, dann sorgt das schon für Wellen.

Was wäre, wenn das Gerücht von jemandem gestreut wurde, der Apple weniger Marge gönnt oder einfach nur einen billigeren iPod/iPhone möchte? Die Ankündigung, dass es angeblich eine Preisreduktion geben wird – zumal vor dem Hintergrund der Verbilligung des iPhone im letzten Jahr – dürfte etliche Kunden vom Kauf abhalten, bzw. diese den Kauf verzögern lassen. Ganz ehrlich: Hat Apple dann überhaupt noch eine andere Wahl, als die Preissenkung tatsächlich durchzuführen?

Sobald der iPod Touch in bezahlbare Regionen rutscht, werde ich mir wohl auch einen gönnen (“Er sagt tatsächlich: gönnen”). Aber erstmal schaun, was die Konkurrenz Anfang März in Hannover aufzeigt.

Jan 20, 09:43 PM
von Stephan
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CD aus Intel iMac herausbekommen

Heute passierte es zum ersten Mal: Eine CD steckte im Slot-In-Laufwerk meines neuen Intel-iMacs, irgendwo zwischen noch nicht richtig drin und noch nicht mal ansatzweise draußen.
Der Trick mit der Büroklammer ist bei Slot-In etwas schwierig, zum Glück gibt es da noch eine etwas elegantere Lösung:

In Terminal.app einfach folgendes eingeben:

drutil eject

Schon wird bei sämtlichen optischen Laufwerken der Eject-Vorgang ausgelöst.

Jan 14, 01:00 AM
von Stephan
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GnuCash 2.2.1 mit MacPorts 1.6 und OS X 10.5.1 (Intel)

Schwere Geburt! Mein neuer iMac soll nicht nur hübsch aussehen, sondern auch nützlich sein. Hierunter fällt beispielsweise das Ordnen meiner Finanzen. Blöd nur, dass GnuCash das einzige Programm ist, welches für mich in Frage kommt, denn dessen Installation ist unter 10.5.1 mit der aktuellen Version 1.6 der MacPorts auf Intel-Hardware nichts für Ungeübte.

Hier die Kurzfassung, wie man trotz Fehlern und ohne großartige Patchorgien zu einer lauffähigen Installation von GnuCash 2.2.1 kommt:

Alles beginnt mit einem herzlichen:

sudo port install gnucash +without_docs

Da Mozilla nicht kompiliert, muss auf die Dokumentation verzichtet werden. Im Verlauf der Installation brechen einzelne Konfigurations- und Installationsschritte einzelne Pakete gerne mal mit Fehlermeldungen ab. In diesem Fall hilft es, dass nicht erfolgreich installierte Paket separat nocheinmal zum Mitspielen zu überreden (so der Fall bei einigen Python-Modulen und mit Sicherheit noch mehr):

sudo port install <package that failed>

Einige Perl-Module im Depency-Tree können nicht installiert werden, da diese schon vorhanden sind, bzw. von perl5.8 genutzt werden, hier ist ein wenig brutale Gewalt notwendig (-f Option).

sudo port install -f gnucash +without_docs

Und last but not least das guile16-Problem. GnuCash benötigt guile16. Sämtliche Komponenten werden (wie im Portfile ersichtlich) jedoch umbenannt, indem ein 16 an den Namen angehängt wird. Daher habe ich eine Handvoll symbolische Links erstellt:

sudo ln -s /opt/local/bin/guile16 /opt/local/bin/guile
sudo ln -s /opt/local/bin/guile16-config /opt/local/bin/guile-config
sudo ln -s /opt/local/bin/guile16-snarf /opt/local/bin/guile-snarf
sudo ln -s /opt/local/bin/guile16-tools /opt/local/bin/guile-tools
sudo ln -s /opt/local/include/guile16 /opt/local/include/guile
sudo ln -s /opt/local/include/libguile16 /opt/local/include/libguile
sudo ln -s /opt/local/include/libguile16.h /opt/local/include/libguile.h
sudo ln -s /opt/local/share/aclocal/guile16.m4 /opt/local/share/aclocal/guile.m4
sudo ln -s /opt/local/lib/libguile16.a /opt/local/lib/libguile.a
sudo ln -s /opt/local/lib/libguile16.la /opt/local/lib/libguile.la
sudo ln -s /opt/local/lib/libguile16.dylib /opt/local/lib/libguile.dylib

Nach diesem etwas beschwerlichen Weg klappt es dann auch wieder mit der doppelten Buchführung am Mac. Bleibt zu hoffen, dass Ticket 13472 möglichst schnell behoben wird. Idealerweise könnte dann GnuCash ja vielleicht auch mit dem aktuellen guile 1.8 laufen und die Links könnte man sich sparen?

Jul 15, 11:41 AM
von Stephan
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Deal or no deal mit MacHeist

Bereits vor einem Jahr gab es eine abenteuerliche Schnitzeljagd, an deren Ende zahlreiche Programme für Mac OS X mit deutlichen Rabatten standen. Das ganze wurde wider Erwarten nicht von den Erfindern der Mac-Schnäppchen, MacZot, sondern von MacHeist durchgeführt. Der Kopf hinter dieser Aktion, Phil Ryu, hat diesmal scheinbar die Aktion von Macupdate (Achtung, nur bis 17. Juli!) untergraben.

Genau wie beim ersten MacHeist habe ich längere Zeit überlegt, ob ich das Bundle nicht kaufen sollte, immerhin gab es enormen Rabatt. Was steckt beim zweiten Heist im Sack?

  • SRS iWow – iTunes Plug-In
  • GarageSale – Verkaufswerkzeug für Ebay
  • Cocktail – Systemoptimierung
  • ProfCast – Aufnehmen und Veröffentlichen von multimedialen Präsentationen (Screencasts, Podcasts, etc.)
  • Amadeus Pro – Audiobearbeitung
  • FetchFTP-Client
  • GraphicConverter – Schweizer Armeemesser für Bildbearbeitung
  • Little Snitch – verbietet Programmen das “Telefonieren nach Hause” (ab 2,5k verkauften Einheiten)
  • Intaglio – Zeichenprogramm (ab 4k verkauften Einheiten)
  • TechTool Pro – System- und Festplattenwartungsprogramm (ab 9999 verkauften Einheiten)

Natürlich, für 49 US-Dollar (knapp 36 Euro) ist das eine ganze Menge Software für wenig Geld, vorausgesetzt, man kann die angebotene Software brauchen und hätte sie eventuell auch ohne Aktion zum Kauf in Erwägung gezogen.

MacHeist legt sogar noch etwas oben drauf: drei weitere Applikationen und man darf Beta-Tester für zwei andere Programme werden (wir erinnern uns an einen großen Tabakanbieter, der einen umwerfenden Hauptgewinn ausloste: als Zaunflicker sechs Wochen in den USA, Schwerstarbeit als Gewinn. Tom Sawyer lässt grüßen).

Zu den oben aufgeführten Programmen gibt es im OpenSource-Bereich einige Alternativen. Aber reden wir mal Klartext: Welche Programme würde ich überhaupt regelmäßig einsetzen?

Über GraphicConverter dürfte jeder Zweifel erhaben sein, ein unglaublich gutes Programm für 25 Euro. Im Bundle ist jedoch kein Update auf die kommende Version 6 enthalten.
Bei ProfCast bin ich mir nicht schlüssig, ob ich es mehr als einmal einsetzen würde. Verlockend klingt es schon, zumal der Originalpreis von ca. 60 USD mich nie zum Kauf bewegen könnte.
Amadeus Pro (40 USD) bietet ebenso einige nette Funktionen, die ich in der letzten Zeit ab und an mal hätte brauchen können.

Für den Einsatz zwischendurch also insgesamt ca. 98 Euro. Da lohnt sich das Bundle also ab der zweiten Anwendung, die in Frage kommt, dem starken Euro sei Dank. Aber warum sollte man nur weil man im Vergleich viele Euro spart 36 Euro ausgeben?

Dummerweise bin ich in letzter Zeit nicht viel an meinem Rechner gewesen. Entsprechend habe ich auch nur wenige Programme benutzt (Safari, Mail, iTunes und noch ein paar), so dass ich davon ausgehe, dass sich das nicht ändern wird, nur weil ich ein paar Schnäppchen gemacht habe. Die meisten meiner Programme waren und sind kostenlos, aber deshalb nicht weniger Mac-typisch.

Hier mein Vorschlag für ein 0 USD Bundle, welches man wirklich brauchen kann. Allerdings ohne Aktionsrabatte:

Little Snitch wird mit Leopard bestimmt auch weit schlechter weggehen, Profis greifen heute schon zu ipfw, welches kostenlos und mit fwbuilder kinderleicht zu konfigurieren ist.

Jun 12, 11:41 PM
von Stephan
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Einige Neuerungen von Safari 3

Hätte man mich gestern noch gefragt, so wäre meine Antwort gewesen, dass ein Artikel über kosmetische Änderungen von Safari 3 extrem kurz ausfallen würde. Ein Einzeiler. Höchstens. Die verschiebbaren Tabs sind nun kaum der Rede wert und angeblich sind alle Änderungen unter der Oberfläche durchgeführt worden, sprich im Webkit.

Nach nunmehr beinahe einem Tag – naja, immerhin fast ein paar Stunden – mit Safari 3 unter Mac OS X 10.4.9 habe ich doch auch ein paar sichtbare Neuerungen gefunden. Fangen wir mit den Schattenseiten an: Drop-Down-Listen!

Drop-Down-Listen mit Safari 3

Ich mochte die alten Drop-Down-Listendarstellung lieber, in Safari 3 scheinen sie oben herum etwas abgeschnitten dargestellt. Sieht auf heise.de aber deutlich anders aus, kann auch sehr subjektiv nur hier an Textpattern liegen.

Auch aufgepeppt: Die Suchfunktion. Etwas mehr wie im Firefox, aber auch – natürlich – mit Eye-Candy für die verwöhnten Apple-User:
Die neue Suche in Safari 3

Richtig begeistert bin ich von der beliebig in der Größe anpassbaren Texteingabebox (textarea).
Mit Safari 3 lassen sich Texteingabefelder in der Größe anpassen

Ebenfalls richtig gut finde ich die Abfrage, dass wenn Eingaben in einem Formular auf einer Webseite getätigt wurden, erst nach Rückfrage die Webseite geschlossen werden kann.

Safari fragt nun nach, wenn auf einer Seite Eingaben gemacht wurden, und das Fenster geschlossen werden soll

Oft ist es mir noch nicht passiert, und wenn, dann habe ich den Menüpunkt History bemüht. Aber manchmal passiert es eben doch, man schließt diese hochinteressante Seite. Oder eben die sieben geöffneten Tabs, wovon einer gerade wichtig war, aber irgendwo im Verlauf vergraben ist.
Um dieses gerade geschlossene Fenster mit allen Tabs erneut öffnen zu können, steht im Menü unter History ein neuer Eintrag bereit “Reopen Last Closed Window”.

Safari 3 kann die zuletzt geschlossenen Fenster wiederherstellen

Leider kann ich immer noch mit geschlossenen Augen sagen, wenn Safari 3 Flash-Inhalte darstellen soll. Die Prozessorlast steigt deutlich an, bis dass sich der Lüfter meines Mac Mini meldet. Hoffentlich bessert Apple hier noch nach.

Auch das Feature vom Internet Explorer, welches in etwa wie Exposé arbeitet, vermisse ich bei Safari. Natürlich kann ich alle offenen Fenster in Exposé darstellen, aber leider nicht alle gerade offenen Tabs. Das kann der IE 7 deutlich besser.

Dass Safari immer noch dieses unerträgliche “feed://” vor geöffnete Feeds schreiben muss, ist leider immer noch vorhanden in Version 3. Dies erschwert so manche Copy&Paste-Aktion.

Jun 6, 12:20 AM
von Stephan
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MacBook Pro nicht Pro genug

Heute hat Apple neue MacBook Pro Laptops vorgestellt. Mit LED-Display und schnellerem Frontside-Bus. So richtig professionell ist neben dem Preis auch die Gesamtausstattung. Dumm nur, dass eine der wichtigsten Komponenten eines Business-Laptops fehlt: eine vernünftige Docking-Station!

Die einzige mir für das MacBook Pro bekannte Docking-Station von BookEndz deutet darauf hin, dass statt push lever-lift ein MacBook Pro mittels, pull-pull-push lever-lift aus dem Dock zu holen ist. Die 299 USD sind ebenfalls wirklich stolz. Angenommen, ich hätte viel zu viel Geld und stünde vor der Wahl, mir ein MacBook Pro zu kaufen, die fehlende (praktikable) Docking-Station würde mich derzeit davon abhalten.

Da das iPhone ebenso rudimentäre “Business-Funktionen” vermissen lässt (z.B. einen wechselbaren Akku), wird es im schlimmsten Fall nur zum Prosumer-Status reichen. Aber das wird sich erst nach dem 29. Juni zeigen.

May 31, 12:40 AM
von Stephan
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D5 2007 - All Things Digital

Redmond bringt einen Wohnzimmertisch für Firmen, Apple erhöht die Preise im iTunes Music Store und Palm erfindet ein neues Subnotebook. Also nichts wirklich interessantes passiert, bislang.

Aber dann fällt mir dieses Zitat von Steve in die Hände:

We’re working on the best ipod ever and its awesome.

Das hingegen stimmt mich überhaupt nicht fröhlich, Videos will ich mal gar nicht auf 2×3 cm anstarren, immerhin bin ich Brillenträger.

Video is a big selling point for iPods. “People have watched a lot of video on iPods,” he notes. “Video is here to stay on portable devices.

Und da soll man ruhig bleiben und abwarten?

May 7, 08:01 PM
von Stephan
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Gerüchteküche geht weiter

Nachdem der eine mir heute seinen Nano unter die Nase gehalten hat, wir ihn mit dem 1G iPod verglichen haben, und ich mich kaum zusammenreißen kann, auf neue iPods zu warten, kommt diese Meldung gerade Recht:

Morgen neuer iPod?

Dieses Touchscreen-Update will ich ja gar nicht, nur etwas größere Nanos, damit ich auf gaaanz langen Strecken beim Laufen auch ja kein Lied doppelt hören muss.

Ich geh dann mal trainieren, vielleicht schaffe ich heute Abend noch meine 2km Runde. Dann brauche ich bald wirklich mehr Speicher, so viel Musik, wie man dabei hören kann.