Sa
Jul
17
2010
Downgrade iPod Touch 2G von iOS 4 auf iOS 3.1.3 unmöglich
iOS 4 ist ja sicherlich toll, aber die Akkuleistung meines iPod Touch (2. Generation, 32 GB) ist seit dem Update deutlich schlechter geworden. Ein Downgrade ist allerdings nicht so einfach möglich.
Obwohl ich die IPSW-Datei (also die eigentliche Firmware) noch von früheren Updtes in meinen Backups gefunden habe (alternativ auch bei Felix Bruns zu finden), ist es nicht möglich, diese wieder auf den iPod aufzuspielen
Um die Firmware auf den iPod zu bekommen, kann man auf der Übersichtsseite des iPods in iTunes auf “Nach Update suchen” bei gedrückter Alt-Taste (unter Windows wäre das wohl Shift) die IPSW-Datei auswählen und los geht es. Dummerweise muss nach erfolgter “Aktualisierung” der iPod wiederhergestellt werden, wobei dann als einzige Option iOS 4 installiert wird.
Auch das Einrichten eines alternativen Anwenders oder der Trick über Windows unter Parallels hat nichts gebracht. Schade, denn ich hätte gerne auf die für mich irrelevanten Features von iOS4 verzichtet. Statt dessen habe ich meine WLAN-Keys, gespeicherten Spielstände und sonstigen Konfigurationsoptionen während des Experimentierens verloren.
Update:
Dank an Dennis, jetzt hat es doch geklappt. Leider klappt 3.1.3 nicht, aber immerhin die 3.1.2.
Die Kurzfassung:
- iPod Firmware 3.1.2 herunterladen
- iPod Touch 2G in den DFU-Modus versetzen (10 Sekunden beide Tasten gedrückt halten, wenn das Display dunkel wird für weitere 10 Sekunden nur den Home-Button drücken, so dass der Bildschirm dunkel bleibt, aber iTunes zum Wiederherstellen bereit ist)
- die /etc/hosts anpassen, indem die folgende Zeile hinzugefügt wird:
74.208.10.249 gs.apple.com - In iTunes mit gedrückter Alt-Taste auf Wiederherstellen klicken, 3.1.2-Firmware auswählen und aktualisieren.
- Fertig
Di
Jun
22
2010
FreeNAS #6 - iSCSI
iSCSI erlaubt die Nutzung des SCSI-Protokolls via TCP. FreeNAS bietet eine eingebaute Unterstützung hierfür, jedoch gibt es ein paar prinzipielle Einschränkungen.
Als Target bezeichnet man die Serverseite, der Initiator ist der Client.
iSCSI stellt im Netz entweder ein Device (also eine Festplatte) oder eine Datei bereit, die vom Client als Laufwerk betrachtet werden. Die Partition einer Platte kann nicht als iSCSI Target verwendet werden. Die gleichzeitige Verwendung eines iSCSI Targets durch mehrere Clients ist nicht vorgesehen, bzw. wird durch Dateisysteme wie NTFS oder HFS gar nicht unterstützt.
Zur Nutzung einer kompletten Platte muss lediglich die entsprechende Platte (z.B. ad2) ausgewählt werden. Allerdings kann dann die Platte auch nicht teilweise für andere Zwecke genutzt werden.
Trotz etwas schlechterer Performance empfiehlt sich in diesem Fall die Verwendung einer Datei als iSCSI-Container. Eine 200GB große Datei lässt sich mit dem Befehl dd einfach und schnell erzeugen:
# dd if=/dev/zero of=templun3 count=0 obs=1 seek=200G

Zunächst wird ein neuer Extent angelegt:

Dann folgt das sogenannte Portal:

Der Initiator gibt an, aus welchem Netzwerk heraus das Target genutzt werden kann:

Zur Authentifizierung wird ein einfacher Benutzer angelegt.

Als letztes folgt das eigentliche Target:

In den Settings ist vor allem der Base Name relevant, alles andere kann bei den Standardeinstellungen belassen werden.

Extent und Target sollen bei richtiger Konfiguration in etwa so aussehen:

Um iSCIS unter Mac OS X nutzen zu können, reichen die Bordmittel leider nicht aus. Dafür gibt es ein kostenloses Hilfsprogramm namens globalSAN. Die Systemerweiterung funktioniert auch unter Mac OS X 10.6.4 einwandfrei:

Beim Hinzufügen eines Portals wird das Target automatisch angezeigt. Es kann ausgewählt und die Verbindung hergestellt werden:

Da die Datei auf dem FreeNAS, welche die Grundlage des iSCSI-Laufwerks bildet, noch kein Dateisystem enthält, muss dieses nun zunächst initialisiert werden:

Im Festplattendienstprogramm wird das iSCSI-Target als eigenes Laufwerk dargestellt und kann beispielsweise mit HFS+ (Journaled) initialisiert werden:

Sobald die Formatierung erfolgt ist, fügt sich das Laufwerk in die Liste der verfügbaren angeschlossenen Geräte am Mac ein.

Die Performance von iSCSI war überraschend gut, auch über WLAN, wo Werte bis zu 8,8 Megabyte pro Sekunde erzielt wurden:

Do
Mai
20
2010
Ich habe die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen
Hand aufs Herz, wer hat’s gelesen?

Do
Mär
18
2010
Auch ein Genius greift mal ins Klo
Zugegeben, auf meinem iPod ist nicht wirklich viel Stoff zur Zeit. Neben reichlich Metal-Krams, etwas 50/60er-Jahre-Schlager, Jazz und einer Prise Pop gibt es kaum Auswahl für das Anfertigen einer Genius-Playliste. Häufig sagt mir mein iPod auch, dass einfach zu wenig Auswahl vorhanden ist. Manchmal traut er sich dann aber doch – heraus kommen gewagte Zusammenstellungen wie diese.

Di
Jan
19
2010
Ein (wasserfestes) Tablett, bitte!
Neue Produkte der Firma Apple werden regelmäßig mit einer solchen Vorfreude erwartet, die eigentlich nur eines mit sich bringen kann: Enttäuschung aufgrund falscher Erwartungen.
Jahrelang war ich fasziniert von dem Gedanken, endlich ein Powerbook zu kaufen. Als ich endlich ein MacBook in Händen hielt, war die Faszination nicht mehr so groß. Immerhin wäre ich nie auf die Idee gekommen, meinen großen Bildschirm mit zugehörigen Mac Mini oder später meinen iMac für ein portables Gerät aufzugeben. Der eigentliche Gewinn durch den Einsatz eines portablen Macs war so verschwindend gering, dass ich lieber an meinem iMac sitze als am Macbook.
iPod Touch und iPhone hingegen haben ein paar der wichtigen Kernaufgaben wunderbar übernommen. E-Mails checken, Feeds lesen, Bilder zeigen – dafür brauche ich keinen vollwertigen Computer.
Ein Tablet möchte ich natürlich auch haben, wie es sich für einen Fanboy gehört. Zunächst ist die Sichtfläche für einen Ü30-Anwender bei iPod/iPhone einfach zu klein. In dem Zusammenhang empfinde ich das Zurechtfummeln von E-Mails und auch die Eingabe von URLs als äußerst mühsam.
Mein Tablet darf ruhig eine Medienmaschine werden, Bilder, Filme, ja meinetwegen auch Bücher und Zeitschriften zeigen. Das Internet wird sicherlich auch darin stecken. Der Knüller aber wäre es, wenn Apple selbst oder Drittanbieter eine wasserdichte Hülle anbieten könnten, wie es zum Beispiel für Digitalkameras nicht unüblich ist. Denn erst wenn ich das Gerät auch in die Badewanne mitnehmen könnte, wäre das Tablet wirklich Lifestyle-kompatibel.
So
Mär
01
2009
LDAP unter Mac OS X 10.5 Leopard (Client)
LDAP ist ein Verzeichnisdienst, der vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet. Generell sollte LDAP beim Thema Identitätsmanagement ganz oben auf der Liste der einzusetzenden Technologien stehen, wenn man ein neues System aufsetzen möchte. Besonders, wenn einheitliche Passwörter und Nutzerdaten im Netzwerk zum Einsatz kommen sollen, ist LDAP die Wunderwaffe. Selbst das Active Directory, welches Windowsbenutzer zur Authentifizierung kennen, ist “nur” ein LDAP.
LDAP in OS X 10.5 Client
LDAP unter Mac OS X 10.5.x ist nicht sonderlich kompliziert, aber gut versteckt. Zwar existiert ein OpenLDAP-Server unter OS X, aber dieser startet nicht standardmäßig beim Systemstart mit. Die einfachste Möglichkeit LDAP unter OS X.5 (Client, nicht Server) zu aktivieren ist LDAP Enabler for Leopard. Allerdings kann es hierbei zu Problemen kommen, die letztlich nur mit Handarbeit zu lösen sind.
Manuelle Konfiguration des slapd unter OS X 10.5 Client
Manuell lässt sich der in OS X.5 enthaltene slapd ebenfalls verhältnismäßig leicht konfigurieren und starten.
Der erste Schritt ist das Setzen des Root-Passworts für slapd bzw. den LDAP-Server:
$ sudo slappasswd
Password: MySudoPassword
New password: newldaprootpassword
Re-enter new password: newldaprootpassword
{SSHA}rlYHUT5vSc2iBj51HzGat0oAc0pGa5/5
Jetzt wird die Konfiguration des LDAP-Server angepasst:
$ sudo cp /etc/openldap/slapd.conf.default /etc/openldap/slapd.conf
$ sudo vi /etc/openldap/slapd.conf
Die Datei beinhaltet neben einigen include-Anweisungen auch die Logindaten für den Root-Account zur LDAP-Verwaltung. Hier wird der im ersten Schritt erzeugte Hash notwendig. Der entsprechende Teil der Datei /etc/openldap/slapd.conf sieht auf meinem Rechner (Rechnername imac.local) so aus:
suffix "dc=imac,dc=local"
rootdn "cn=root,dc=imac,dc=local"
rootpw {SSHA}ZaKCjx6ZtEXdDd7NsAKBn9avxFT7l6uK
Da ich gerne, wenn ich als priviligierter Admin unterwegs bin, dies auch sehen möchte, nenne ich den Root-Account entsprechend auch root.
Exkurs SSL-Zertifikate
In Leopard kam ein neues Sicherheitsfeature hinzu, welches sich in /etc/openldap/ldap.conf erkennen läßt:
TLS_REQCERT always
Verbindungen werden also nur dann zugelassen, wenn sie auch ein entsprechendes SSL-Zertifikat vorweisen können. Der einfache Weg, dies zu umgehen, wäre always durch never zu ersetzen. Der bessere Weg ist, ein SSL-Zertifikat einzubinden. Erzeugt wird dies zum Beispiel mittels der Anwendung Schlüsselbund. Eine einfache Step-by-Step-Erklärung zeigt /dev/klog.
Datenbank für slapd
Um den Server starten zu können, muss ein Verzeichnis namens /var/db/openldap/openldap-data/ existieren. Falls es dieses nicht gibt, muss man es gegebenenfalls anlegen. Unter OS X 10.5.6 scheint es das Verzeichnis jedoch bereits zu geben:
$ ls -l /var/db/openldap/
total 0
drwxr-xr-x 3 root wheel 102 10 Okt 2007 openldap-data
drwxr-xr-x 2 root wheel 68 10 Okt 2007 openldap-slurp
drwxr-xr-x 2 root wheel 68 10 Okt 2007 run
Startup-Item für launchd
org.openldap.slapd.xml wird benötigt, um diese mittels launchd nutzen zu können. launchd ist in OS X 10.5 quasi das neue und verbesserte StartupItems oder /etc/hostconfig. Die Datei muss heruntergeladen werden und nach /Library/LaunchDaemons/org.openldap.slapd.xml kopiert werden.
Start des LDAP-Servers:
$ sudo launchctl load /Library/LaunchDaemons/org.openldap.slapd.xml
Test, ob der Service läuft:
$ sudo launchctl list | grep ‘slapd’
Password:
38540 – org.openldap.slapd
Stoppen des Service
$ sudo launchctl unload /Library/LaunchDaemons/org.openldap.slapd.xml
Test der Installation
Es reicht nicht, dass der LDAP-Server läuft, er soll auch zeigen, dass man sich mit ihm verbinden kann. Dies geht zum Beispiel über folgende Suche:
$ ldapsearch -x -b ‘’ -s base ‘(objectclass=*)’ namingContexts
Die nächsten Schritte sind jetzt das Anlegen der (Firmen-)Struktur. via *.ldif-Dateien und ldapadd lassen sich Benutzer/Knoten in das System einbringen.
Links
Sa
Jan
31
2009
Ist das vielleicht ein Gesicht?
Ich bin ein Fan von iPhoto. Auch das neue iPhoto 09 macht eine ganze Menge Spaß. Hervorzuheben sind vor allem zwei neue Features: Gesichter und Orte.
Mit Gesichter kann man auf den Bildern durch iPhoto automatisch Gesichter erkennen lassen. Dies klappt, wie das Artikelbild zeigt, bisweilen auch mal nicht so gut, in der Regel ist die Funktion jedoch ziemlich treffsicher. Dann benennt man ein paar Gesichter und erhält eine feine Übersicht. iPhoto erkennt auch selbsttätig Gesichter und macht Vorschläge (“Ist das Stephan?”). Die Funktion mag nicht vollkommen ausgereift sein, aber Wiebke und ich hatten viel Spaß, zu sehen, wen iPhoto alles vorschlägt, der ähnlich aussieht wie wir.
Orte nutze ich nur bedingt, da die meisten meiner Bilder in der näheren Umgebung entstehen. Man kann jedoch, manuell oder per eingebetteten GPS-Daten, Bilder einem Ort auf einer ansehnlichen Weltkarte zuordnen. Das schaue ich mir beizeiten an, wenn ich mal wieder ein wenig Gelegenheit zum Reisen bekomme.
Bedauerlich ist, dass iPhoto immer noch wie ein Schuhkarton daherkommt. Ich würde gerne eine komplexere Suche (“Finde Wiebke und Stephan auf einem Bild”, “Zeige mir alle Bilder mit mindestens drei Personen aus Hawaii”, “Find Bilder von Frank aber ohne Peter”) nutzen können. Anhand des Datenbestandes sollte dies kein Problem darstellen.
Auch etwas Sorgen mache ich mir um den Datenexport. Ich würde gerne die Information, wer auf den Bildern ist oder wo die Bilder entstanden sind direkt in die Bilder einfügen, beispielsweise als XMP. Vermutlich ist das nicht möglich, sondern Informationen bleiben nur in der iPhoto Library gespeichert. Veröffentlicht man ein Bild auf Facebook, wird das gefundene Gesicht übrigens ebenso wie in iPhoto angezeigt. Das gefällt (auch wenn ich prinzipiell nicht so wild auf Facebook bin). Nicht gefällt mir, dass ich jetzt in der linken Mediatheksleiste eine neue Rubrik Facebook mit meinen Alben dort angezeigt bekomme.
Insgesamt bin ich mit iPhoto 09 sehr zufrieden. Programme wie dieses begeistern mich immer wieder für Mac OS X bzw. die Apple-Plattform. Auch wenn viele Dinge dagegensprechen mögen und ich tatsächlich auch auf andere Betriebssysteme mit einem X im Unterbau wechseln würde, sorgt – unter anderem – iPhoto dafür, dass ich privat nicht wechseln würde.
Do
Sep
11
2008
Hurra, der iPod Touch ist da!
Ein frühes Geburtstagsgeschenk für mich (ich hab wieder etwas zum Spielen) und ein noch früheres für Wiebke (sie muss mich nicht mehr Jammern hören) ist der heute eingetroffene iPod Touch 32 GB (zweite Generation – vorgestellt am 09. September 2008).
Der iPod unterscheidet sich vom Vorgänger dadurch, dass er schon ab Kauf (und ohne Extra-Kosten) das iPod-OS 2.1 dabei hat, über einen integrierten Lautsprecher verfügt, externe Lautstärkeregler und einen offiziellen Audioeingang besitzt und deutlich günstiger ist.
Der Lautsprecher war im Rahmen der Gerüchteküche für mich immer irgendwie abschreckend – wo er jetzt aber eingebaut ist, taugt der iPod auch dazu, mal eben ohne störende Ohrhörer einen Video-Podcast zu schauen, während ich durch die Wohnung laufe.
Mal sehen, wie es sich mit dem neuen so pendelt, der alte (links im Bild) hat sich ja immer gut geschlagen und ist überaus robust. Der schwarze wirkt auf mich deutlich filigraner und so, als bräuchte er eine Schutzhülle. Gibt es sowas überhaupt schon passgenau für die neuen iPod Touch Modelle, die ja angeblich nochmal dünner geworden sein sollen? Ich werde zunächst Wiebke eine weitere iPod-Socke abschwatzen!
Do
Sep
11
2008
Touch bestellt
Heute rockte Apple die Hütte und ich war so frei und habe endlich den lang ersehnten iPod Touch bestellt. Dank Gutscheincode (siehe Kommentare) auch mit einem motivierenden Rabatt von 30 Euro.
Update: Die Jungs und Mädels von Apple haben kurzerhand und über Nacht den Preis von 369 auf 379 Euro angehoben, und prompt meine Bestellung auch teurer gemacht. Dank Kevin aus dem Apple-Chat und der netten Dame aus Cork am Telefon wird das jetzt korrigiert. Ganz schön ärgerlich, dass scheinbar pro Nacht 10 Euro Aufschlag dazukommen. Die Dame am Telefon redete bereits von 389 Euro…
Update 2: Na also, gestern kam die Bestätigung, dass der iPod eben doch “nur” 333,30 Euro kosten wird und heute weiß UPS bereits zu berichten, dass der Touch schon in Herne rumlagert.

Update 3: Er ist da! Zeit zwischen Aufgabe der Bestellung und Ankunft des iPod Touch: gut 36 Stunden. Ich bin beeindruckt!
Sa
Aug
02
2008
NFS mit Mac OS X 10.5 und OpenBSD 4.3
Bei mir ist ein Mac Mini G4 als Server mit OpenBSD 4.3 eingerichtet. Da dieser einen deutlich günstigeren Stromverbrauch hat, als der große iMac, lasse ich diesen mit einem ruhigeren Gewissen Dinge auch mal über Nacht erledigen. Um die Daten zwischen den Rechner austauschen zu können, nutze ich das Network File System NFS.
Unter OpenBSD ist es vergleichsweise simpel, einen NFS-Share einzurichten. Hier sind die folgenden Schritte notwendig:
- Konfiguration des Exports
- Starten der notwendigen Serverdienste
Die eigentliche Konfiguration wird in der /etc/exports erledigt. Der Inhalt sieht bei mir wie folgt aus:
/home/ftp -alldirs -network=192.168.1 -mask=255.255.255.0
Auf dem Mac Mini wird das Verzeichnis /home/ftp im Netzwerk mit der Maske 255.255.255.0 und für alle IP-Adressen 192.168.1.x freigegeben. -alldirs sorgt dafür, dass auch andere Verzeichnisse vom Client aus gemounted werden können.
Um die entsprechenden Serverdienste zu starten genügt es, in der /etc/rc.conf.local die folgenden Zeilen anzupassen:
portmap=YES
nfs_server=YES
Dummerweise besteht im Finder von Mac OS X 10.5.4 zwar theoretisch die Möglichkeit, diesen Share ganz einfach mittels Apfel-K (Verbinden mit Server) zu nutzen, praktisch scheitert das jedoch bei mir. Hilfe gibt es im Forum des Mac OS X Hints.
Mit dem Befehl mount -o -P im Terminal klappt es dann schließlich. Mein Mac Mini hat die IP-Adresse 192.168.1.123.
stephan@iMac$ sudo mount -o -P 192.168.1.123:/home/ftp /private/mnt
Was ist hier passiert? Nun, OpenBSD verlangt “sichere” bzw. privilegierte Ports, das scheint OS X – genau genommen der Finder – aber irgendwie nicht zu verstehen. Zu blöd, dass das Problem seit gut sechs Jahren bekannt ist.
Sa
Jul
19
2008
Wunschliste für den iPod Touch
Derart viele Gerüchte kursieren gerade durch die Welt der Apple-Gerüchteseiten. Das iPhone 3G ist gelandet, doch nicht jeder möchte unbedingt einen Mobilfunkvertrag abschließen, um die besten iPods aller Zeiten nutzen zu können. So ein schicker iPod Touch reicht ja schon völlig aus zum Glücklichsein. Wenn dann die “Back to school”-Promo ausläuft, stellt Apple womöglich am 16. September 2008 neue iPods vor (Zeit wär es ja!). Im letzten Jahr hat man sogar schon vor dem Ende der Promotionaktion Mitte September am 5. September in einem großen Event die neue Produktlinie vorgestellt.
Es gibt so viele – pardon – schwachsinnige (vom Batteriefresser GPS bis hin zu einem eingebauten Lautsprecher) Wünsche für einen iPod Touch, da möchte ich auch meine Wunschliste aufmachen.
- bessere Batterielaufzeiten – zugegeben, die Laufzeit scheint schon wirklich gut, aber fünf Stunden Video bringen mich nicht einmal nach München, geschweigedenn über den Atlantik
- externe Tasten zur Regelung der Lautstärke wie beim iPhone – beim Pendeln nahezu unverzichtbar, Lautstärke regeln ohne den iPod aus der Tasche zu kramen
- verbessertes Display – mehr Farben, Steuerung per Stift
- aktualisierter Prozessor – wer weiß, was der App Store noch so alles bringt, da schadet ein schneller, stromsparender Prozessor weiß Gott nicht
- mehr Speicher – eine 64 GB Variante würde meinen 32 GB Favorit mit Sicherheit deutlich im Preis rutschen lassen
- wireless sync – Bibliothek aus iTunes ohne Kabelkontakt synchronisieren
- Tonnen großartiger Software, zum Beispiel Inkwell for iPod Touch – aber das käme ja von selbst, egal welche Generation des iPod Touch ich kaufen würde
Di
Apr
29
2008
iWeb stinkt
Nachdem ich “mal eben” eine Webseite mit vielen Bildern und kleinen Videosequenzen aus meinen iPhoto-Alben erstellen wollte musste ich leider feststellen, dass Apples iWeb nicht gewillt ist, Photos oder Filme zu komprimieren. In der Folge ist ein knapp zweiminütiger Filmschnipsel gute 160 Megabyte groß, einzelne Bilder noch massige zwei Megabyte. Das ist ärgerlich, zumal ich keine Alternative zu iWeb sehe (ich mag kein Geld für Rapid Weaver ausgeben, nur um dann festzustellen, dass er auch nicht komprimiert). Bleibt höchstens alle Bilder händisch zu komprimieren. Oder auf den direkten Export aus iPhoto zu verzichten.
Mi
Apr
02
2008
Hannah im iTunes Store
Ich kann es auch nicht erklären, aber mir schwirrt seit ein paar Tagen der Name Hannah Montana im Kopf herum. Passend dazu finden sich alle Folgen der ersten Staffel der Fernsehserie im neuen iTunes Music Video Store in Deutschland(!).
Neben der Tatsache, dass ich das unbändige Bedürfnis hatte, Musik von Hannah Montana zu hören (hab ich noch nie zuvor, ehrlich! So muss es sich anfühlen, das erste Mal einen Big Mac essen zu wollen), ist der unverschämte Preis echt unterste Schublade:

Für 56,99 Euro (pro Folge 2,49 Euro) kann man viele andere tolle Fernsehserien kaufen.
Besonders dreist finde ich aber, dass das ZDF für ihre Produktionen GEZ kassiert und dann noch über den iTunes Store (hier: 2057 – Unser Leben in der Zukunft) extra abkassiert.
Sa
Mär
29
2008
MP3-Player im Vergleich
Seit November 2001 besitze ich einen iPod. Richtig gelesen: ein und denselben iPod. Seitdem läuft er und läuft1 und läuft. Langsam aber sicher wird der Platz mit unter 5GB effektivem Speicherplatz etwas eng, der Komfort beim Begutachten der WDR-5-Podcasts läßt zu wünschen übrig2 und der weiße Player wirkt schon recht klobig und schwer.
Treue Leser wissen um mein gespaltenes Verhältnis zu neuen iPods. Daher überlege ich schon, ob ich nicht auch der Konkurrenz (zum Beispiel dem vielgelobten Cowon D2) mal eine Chance geben sollte. Aber aus religiösen Gründen und wegen des einfachen Bedienkonzepts mit iTunes3 kann ich mich bislang nicht hinreißen lassen.
Da ich im Grunde “nur” Musik hören will, Videos kommen vermutlich kaum in Frage und unterwegs gibt es keine WLAN-Hotspots, die für Zusatzfunktionen offen wären4, können mich die meisten Spielereien kaum locken.
Anythingbutipod.com bietet eine wunderbare Vergleichsmöglichkeit für ausgewählte MP3-Player, zum Beispiel für die aktuellen iPods. Im direkten Vergleich mit der Konkurrenz ist es schon erschreckend, wie mager manch ein Merkmal der iPods ist: nur 64k Farben, keine Aufnahmefunktion, keine Bookmarks (z. B. für lange Hörbücher), keine frei definierbaren EQs, …
Trotzdem neige ich dazu, einem iPod den Vorzug zu geben. Dummerweise sagt mir gerade nur der nano zu, aber mit nur 8GB Speicher und ohne einen Slot für SDHC ist mir der Preis ehrlich gesagt zu hoch. Der touch ist mir viel zu teuer5 und wahrscheinlich total unpraktisch, wenn ich den beim Bahnfahren in der Tasche habe und schnell einen Song vorspulen möchte.
1 Ein Batteriewechsel war zwischendurch allerdings schon nötig.
2 Ist es eigentlich so schwer, die Folgennummer oder ein Datum am Anfang des Titels einzufügen?
3 Ich bin einer der wenigen Verfechter des iTunes-Prinzips und finde den Abgleich mit den Playlisten (aus Gewohnheit) einfach gelungen.
4 Die einzig sinnvolle Zusatzfunktion eines mobilen Players wäre ein Anbindung an mein Rosetta Stone oder die Möglichkeit, Vokabeln zu pauken (z. B. mit ProVoc).
5 Aber verdammt sexy.
Di
Feb
12
2008
Guerilla-Marketing mal bottom-up
Apple ist sehr geheimniskrämerisch, wenn es um aktuelle und künftige Entwicklungen geht. Da wird bis zur Keynote möglichst wenig verraten, um Spannung aufrecht zu erhalten. Eine solche Vorgehensweise sorgt dafür, dass der Aktienkurs sich auch nach auftauchenden Gerüchten richtet. Wenn jetzt irgendjemand, sagen wir mal, eine relativ junge Gerüchteseite eine Meldung veröffentlich, dass ein oder zwei Produkte drastisch im Preis gesenkt werden, dann sorgt das schon für Wellen.
Was wäre, wenn das Gerücht von jemandem gestreut wurde, der Apple weniger Marge gönnt oder einfach nur einen billigeren iPod/iPhone möchte? Die Ankündigung, dass es angeblich eine Preisreduktion geben wird – zumal vor dem Hintergrund der Verbilligung des iPhone im letzten Jahr – dürfte etliche Kunden vom Kauf abhalten, bzw. diese den Kauf verzögern lassen. Ganz ehrlich: Hat Apple dann überhaupt noch eine andere Wahl, als die Preissenkung tatsächlich durchzuführen?
Sobald der iPod Touch in bezahlbare Regionen rutscht, werde ich mir wohl auch einen gönnen (“Er sagt tatsächlich: gönnen”). Aber erstmal schaun, was die Konkurrenz Anfang März in Hannover aufzeigt.
So
Jan
20
2008
CD aus Intel iMac herausbekommen
Heute passierte es zum ersten Mal: Eine CD steckte im Slot-In-Laufwerk meines neuen Intel-iMacs, irgendwo zwischen noch nicht richtig drin und noch nicht mal ansatzweise draußen.
Der Trick mit der Büroklammer ist bei Slot-In etwas schwierig, zum Glück gibt es da noch eine etwas elegantere Lösung:
In Terminal.app einfach folgendes eingeben:
drutil eject
Schon wird bei sämtlichen optischen Laufwerken der Eject-Vorgang ausgelöst.
Mo
Jan
14
2008
GnuCash 2.2.1 mit MacPorts 1.6 und OS X 10.5.1 (Intel)
Schwere Geburt! Mein neuer iMac soll nicht nur hübsch aussehen, sondern auch nützlich sein. Hierunter fällt beispielsweise das Ordnen meiner Finanzen. Blöd nur, dass GnuCash das einzige Programm ist, welches für mich in Frage kommt, denn dessen Installation ist unter 10.5.1 mit der aktuellen Version 1.6 der MacPorts auf Intel-Hardware nichts für Ungeübte.
Hier die Kurzfassung, wie man trotz Fehlern und ohne großartige Patchorgien zu einer lauffähigen Installation von GnuCash 2.2.1 kommt:
Alles beginnt mit einem herzlichen:
sudo port install gnucash +without_docs
Da Mozilla nicht kompiliert, muss auf die Dokumentation verzichtet werden. Im Verlauf der Installation brechen einzelne Konfigurations- und Installationsschritte einzelne Pakete gerne mal mit Fehlermeldungen ab. In diesem Fall hilft es, dass nicht erfolgreich installierte Paket separat nocheinmal zum Mitspielen zu überreden (so der Fall bei einigen Python-Modulen und mit Sicherheit noch mehr):
sudo port install <package that failed>
Einige Perl-Module im Depency-Tree können nicht installiert werden, da diese schon vorhanden sind, bzw. von perl5.8 genutzt werden, hier ist ein wenig brutale Gewalt notwendig (-f Option).
sudo port install -f gnucash +without_docs
Und last but not least das guile16-Problem. GnuCash benötigt guile16. Sämtliche Komponenten werden (wie im Portfile ersichtlich) jedoch umbenannt, indem ein 16 an den Namen angehängt wird. Daher habe ich eine Handvoll symbolische Links erstellt:
sudo ln -s /opt/local/bin/guile16 /opt/local/bin/guile
sudo ln -s /opt/local/bin/guile16-config /opt/local/bin/guile-config
sudo ln -s /opt/local/bin/guile16-snarf /opt/local/bin/guile-snarf
sudo ln -s /opt/local/bin/guile16-tools /opt/local/bin/guile-tools
sudo ln -s /opt/local/include/guile16 /opt/local/include/guile
sudo ln -s /opt/local/include/libguile16 /opt/local/include/libguile
sudo ln -s /opt/local/include/libguile16.h /opt/local/include/libguile.h
sudo ln -s /opt/local/share/aclocal/guile16.m4 /opt/local/share/aclocal/guile.m4
sudo ln -s /opt/local/lib/libguile16.a /opt/local/lib/libguile.a
sudo ln -s /opt/local/lib/libguile16.la /opt/local/lib/libguile.la
sudo ln -s /opt/local/lib/libguile16.dylib /opt/local/lib/libguile.dylib
Nach diesem etwas beschwerlichen Weg klappt es dann auch wieder mit der doppelten Buchführung am Mac. Bleibt zu hoffen, dass Ticket 13472 möglichst schnell behoben wird. Idealerweise könnte dann GnuCash ja vielleicht auch mit dem aktuellen guile 1.8 laufen und die Links könnte man sich sparen?
Di
Jan
08
2008
Keyser Soze ist da

Von rechts nach links rennen die Bytes, der Mac Mini wird nunmehr anderen Aufgaben zugeteilt (mal schaun, was genau er ‘headless’ – also ohne Monitor – tun kann).
Mo
Dez
17
2007
Macintosh 2003 Server
Bin ich eigentlich der einzige, der sich wundert, dass Mactechnews nach dem Relaunch am 16.12.2007 aspx-Seiten anbietet und anscheinend komplett auf Windows 2003 Server setzt?

Update: Zu den Gründen.
Sa
Dez
01
2007
Übrigens
Mein Monitor ist – mal wieder – kaputt. Ich habe aus Frust einen komplett neuen Rechner geordert. Bis der da ist, kann ich noch so ambitioniert sein, ich kann einfach nicht bloggen :-(
Mi
Sep
05
2007
Dreckige, kleine iPodse
Na, so ganz zufrieden bin ich mit dem heutigen Abend aber nicht. Ich hätte wenigstens 16 GB für einen iPod Nano erwartet. Wenn man jedoch davon ausgeht, dass nomen omen est, dann darf ein Nano wahrscheinlich auch nicht mehr haben?!
Bevor ich mich also für einen neuen iPod entscheide, werde ich mal die Alternativen ansehen.
Do
Aug
30
2007
Wenn mein iPod
Wenn mein iPod der ersten Stunde nicht so unkomfortabel im Umgang mit Podcasts wäre, mehr als knappe 5 GB Speicher hätte, weniger groß und schwer wäre und die Kopfhörer keinen Wackelkontakt hätten, ja dann wäre mir der kommende Mittwoch wahrscheinlich vollkommen egal.
So
Jul
15
2007
Deal or no deal mit MacHeist
Bereits vor einem Jahr gab es eine abenteuerliche Schnitzeljagd, an deren Ende zahlreiche Programme für Mac OS X mit deutlichen Rabatten standen. Das ganze wurde wider Erwarten nicht von den Erfindern der Mac-Schnäppchen, MacZot, sondern von MacHeist durchgeführt. Der Kopf hinter dieser Aktion, Phil Ryu, hat diesmal scheinbar die Aktion von Macupdate (Achtung, nur bis 17. Juli!) untergraben.
Genau wie beim ersten MacHeist habe ich längere Zeit überlegt, ob ich das Bundle nicht kaufen sollte, immerhin gab es enormen Rabatt. Was steckt beim zweiten Heist im Sack?
- SRS iWow – iTunes Plug-In
- GarageSale – Verkaufswerkzeug für Ebay
- Cocktail – Systemoptimierung
- ProfCast – Aufnehmen und Veröffentlichen von multimedialen Präsentationen (Screencasts, Podcasts, etc.)
- Amadeus Pro – Audiobearbeitung
- Fetch – FTP-Client
- GraphicConverter – Schweizer Armeemesser für Bildbearbeitung
- Little Snitch – verbietet Programmen das “Telefonieren nach Hause” (ab 2,5k verkauften Einheiten)
- Intaglio – Zeichenprogramm (ab 4k verkauften Einheiten)
- TechTool Pro – System- und Festplattenwartungsprogramm (ab 9999 verkauften Einheiten)
Natürlich, für 49 US-Dollar (knapp 36 Euro) ist das eine ganze Menge Software für wenig Geld, vorausgesetzt, man kann die angebotene Software brauchen und hätte sie eventuell auch ohne Aktion zum Kauf in Erwägung gezogen.
MacHeist legt sogar noch etwas oben drauf: drei weitere Applikationen und man darf Beta-Tester für zwei andere Programme werden (wir erinnern uns an einen großen Tabakanbieter, der einen umwerfenden Hauptgewinn ausloste: als Zaunflicker sechs Wochen in den USA, Schwerstarbeit als Gewinn. Tom Sawyer lässt grüßen).
Zu den oben aufgeführten Programmen gibt es im OpenSource-Bereich einige Alternativen. Aber reden wir mal Klartext: Welche Programme würde ich überhaupt regelmäßig einsetzen?
Über GraphicConverter dürfte jeder Zweifel erhaben sein, ein unglaublich gutes Programm für 25 Euro. Im Bundle ist jedoch kein Update auf die kommende Version 6 enthalten.
Bei ProfCast bin ich mir nicht schlüssig, ob ich es mehr als einmal einsetzen würde. Verlockend klingt es schon, zumal der Originalpreis von ca. 60 USD mich nie zum Kauf bewegen könnte.
Amadeus Pro (40 USD) bietet ebenso einige nette Funktionen, die ich in der letzten Zeit ab und an mal hätte brauchen können.
Für den Einsatz zwischendurch also insgesamt ca. 98 Euro. Da lohnt sich das Bundle also ab der zweiten Anwendung, die in Frage kommt, dem starken Euro sei Dank. Aber warum sollte man nur weil man im Vergleich viele Euro spart 36 Euro ausgeben?
Dummerweise bin ich in letzter Zeit nicht viel an meinem Rechner gewesen. Entsprechend habe ich auch nur wenige Programme benutzt (Safari, Mail, iTunes und noch ein paar), so dass ich davon ausgehe, dass sich das nicht ändern wird, nur weil ich ein paar Schnäppchen gemacht habe. Die meisten meiner Programme waren und sind kostenlos, aber deshalb nicht weniger Mac-typisch.
Hier mein Vorschlag für ein 0 USD Bundle, welches man wirklich brauchen kann. Allerdings ohne Aktionsrabatte:
- VoodooPad Lite – Innovativer Notizblock nach Wiki-Prinzip
- Cyberduck – FTP-Client
- Audacity – Audioeditor
- Max – Rippen und Kodieren von Audiodateien
- Onyx – Systemwartung
- Colloquy – IRC-Client
- Quicksilver – Programmstarter und mehr
- GeekTool – Logfiles auf dem Desktop-Hintergrund
- ImageWell – Minimalistische Bildbearbeitung
Little Snitch wird mit Leopard bestimmt auch weit schlechter weggehen, Profis greifen heute schon zu ipfw, welches kostenlos und mit fwbuilder kinderleicht zu konfigurieren ist.
Di
Jun
12
2007
Einige Neuerungen von Safari 3
Hätte man mich gestern noch gefragt, so wäre meine Antwort gewesen, dass ein Artikel über kosmetische Änderungen von Safari 3 extrem kurz ausfallen würde. Ein Einzeiler. Höchstens. Die verschiebbaren Tabs sind nun kaum der Rede wert und angeblich sind alle Änderungen unter der Oberfläche durchgeführt worden, sprich im Webkit.
Nach nunmehr beinahe einem Tag – naja, immerhin fast ein paar Stunden – mit Safari 3 unter Mac OS X 10.4.9 habe ich doch auch ein paar sichtbare Neuerungen gefunden. Fangen wir mit den Schattenseiten an: Drop-Down-Listen!

Ich mochte die alten Drop-Down-Listendarstellung lieber, in Safari 3 scheinen sie oben herum etwas abgeschnitten dargestellt. Sieht auf heise.de aber deutlich anders aus, kann auch sehr subjektiv nur hier an Textpattern liegen.
Auch aufgepeppt: Die Suchfunktion. Etwas mehr wie im Firefox, aber auch – natürlich – mit Eye-Candy für die verwöhnten Apple-User:

Richtig begeistert bin ich von der beliebig in der Größe anpassbaren Texteingabebox (textarea).

Ebenfalls richtig gut finde ich die Abfrage, dass wenn Eingaben in einem Formular auf einer Webseite getätigt wurden, erst nach Rückfrage die Webseite geschlossen werden kann.

Oft ist es mir noch nicht passiert, und wenn, dann habe ich den Menüpunkt History bemüht. Aber manchmal passiert es eben doch, man schließt diese hochinteressante Seite. Oder eben die sieben geöffneten Tabs, wovon einer gerade wichtig war, aber irgendwo im Verlauf vergraben ist.
Um dieses gerade geschlossene Fenster mit allen Tabs erneut öffnen zu können, steht im Menü unter History ein neuer Eintrag bereit “Reopen Last Closed Window”.
![]()
Leider kann ich immer noch mit geschlossenen Augen sagen, wenn Safari 3 Flash-Inhalte darstellen soll. Die Prozessorlast steigt deutlich an, bis dass sich der Lüfter meines Mac Mini meldet. Hoffentlich bessert Apple hier noch nach.
Auch das Feature vom Internet Explorer, welches in etwa wie Exposé arbeitet, vermisse ich bei Safari. Natürlich kann ich alle offenen Fenster in Exposé darstellen, aber leider nicht alle gerade offenen Tabs. Das kann der IE 7 deutlich besser.
Dass Safari immer noch dieses unerträgliche “feed://” vor geöffnete Feeds schreiben muss, ist leider immer noch vorhanden in Version 3. Dies erschwert so manche Copy&Paste-Aktion.
Di
Jun
05
2007
MacBook Pro nicht Pro genug
Heute hat Apple neue MacBook Pro Laptops vorgestellt. Mit LED-Display und schnellerem Frontside-Bus. So richtig professionell ist neben dem Preis auch die Gesamtausstattung. Dumm nur, dass eine der wichtigsten Komponenten eines Business-Laptops fehlt: eine vernünftige Docking-Station!
Die einzige mir für das MacBook Pro bekannte Docking-Station von BookEndz deutet darauf hin, dass statt push lever-lift ein MacBook Pro mittels, pull-pull-push lever-lift aus dem Dock zu holen ist. Die 299 USD sind ebenfalls wirklich stolz. Angenommen, ich hätte viel zu viel Geld und stünde vor der Wahl, mir ein MacBook Pro zu kaufen, die fehlende (praktikable) Docking-Station würde mich derzeit davon abhalten.
Da das iPhone ebenso rudimentäre “Business-Funktionen” vermissen lässt (z.B. einen wechselbaren Akku), wird es im schlimmsten Fall nur zum Prosumer-Status reichen. Aber das wird sich erst nach dem 29. Juni zeigen.
Mi
Mai
30
2007
D5 2007 - All Things Digital
Redmond bringt einen Wohnzimmertisch für Firmen, Apple erhöht die Preise im iTunes Music Store und Palm erfindet ein neues Subnotebook. Also nichts wirklich interessantes passiert, bislang.
Aber dann fällt mir dieses Zitat von Steve in die Hände:
Das hingegen stimmt mich überhaupt nicht fröhlich, Videos will ich mal gar nicht auf 2×3 cm anstarren, immerhin bin ich Brillenträger.
Und da soll man ruhig bleiben und abwarten?
So
Mai
20
2007
Buyer's Guide von Macrumors
Jetzt heißt es stark bleiben, denn der Buyers Guide von Macrumors sagt für den iPod Nano:

Und dabei war ich fast schon so weit, dass ich über meinen Schatten springen wollte, um den derzeit coolsten MP3-Player zu kaufen.
Mo
Mai
07
2007
Gerüchteküche geht weiter
Nachdem der eine mir heute seinen Nano unter die Nase gehalten hat, wir ihn mit dem 1G iPod verglichen haben, und ich mich kaum zusammenreißen kann, auf neue iPods zu warten, kommt diese Meldung gerade Recht:
Dieses Touchscreen-Update will ich ja gar nicht, nur etwas größere Nanos, damit ich auf gaaanz langen Strecken beim Laufen auch ja kein Lied doppelt hören muss.
Ich geh dann mal trainieren, vielleicht schaffe ich heute Abend noch meine 2km Runde. Dann brauche ich bald wirklich mehr Speicher, so viel Musik, wie man dabei hören kann.
Di
Mai
01
2007
Immer diese Gerüchte
Als Apple-Anhänger sollte man die dauernden Gerüchte gewöhnt sein. Aber wenn da was dran sein sollte, werden sich weder der eine noch der andere freuen.