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Artikel sind mit folgenden Tags versehen alltägliches

May 6, 12:41 AM
von Stephan
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Ja, ich lebe noch

Hier ist derzeit etwas wenig los, da ich vermehrt damit beschäftigt bin, das tägliche Leben zu pflegen. Zur Zeit habe ich kein Bedürfnis, hier zu bloggen, mir reichen die unregelmäßigen Einträge auf feierabendyogi.de.

Aber sicher fallen mir spontant Tausend Dinge ein, die ich bloggen will, sobald ich diesen Eintrag veröffentlicht habe.

Aug 21, 12:46 PM
von Stephan
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Die Geschichte vom Ende der Geschäftsbeziehungen mit Unitymedia oder tcfkaish

Das Ende meiner Beziehung zu Unitymedia (the company formerly known as ish, kurz – tcfkaish) ist seit letztem Freitag eigentlich gekommen. In dieser Woche habe ich dann noch einmal Post bekommen, die ich zuerst als Rechnung abtun wollte. Allerdings bekomme ich regelmäßig eine Online-Rechnung in irgendeinen toten Briefkasten auf der Webseite von tcfkaish, also war die Annahme, eine Rechnung erhalten zu haben, sicherlich falsch, auch wenn der Hauptteil so ähnlich aussah (ganzer Brief nach Klick):

Bitte setzen Sie sich mit Ihrem Kundenservice in Verbindung, falls Sie Ihr Guthaben zurück möchten.

Bei genauerem Hinsehen steht als Betreff “Ihre Gutschrift” und im Fließtext der Hinweis:

Bitte setzen Sie sich mit Ihrem Kunden-Service unter der oben genannten Telefonnummer in Verbindung, wenn Sie Ihr Guthaben ausgezahlt haben möchten, damit wir die Bankverbindung mit Ihnen abstimmen können.

Nennt mich überempfindlich, aber das hat für mich einen faden Beigeschmack. Kurz gesagt, ich kündige meinen Vertrag mit einer Firma, so dass ich keine Dienstleistungen welcher Art auch immer mehr beziehe. Diese Firma teilt mir mit, falls ich – was aus ihrer Sicht nicht 100%ig sicher zu sein scheint, da ich es erst explizit anfordern muss – mein Guthaben gerne zurückhaben und nicht als Spende ohne Quittung der tcfkaish überlassen möchte, ich mich mit dem kostenpflichtigen Service in Verbindung setzen muss. Die kostenlose 0800-Nummer gilt leider nur für Kunden(-anschlüsse) und dieser ist seit dem Datum des Schreibens inaktiv.

Ich freue mich über das 0180-Telefonbuch und rufe den Kundenservice an. Dort werden meine Daten überprüft und die Frage gestellt, ob das Konto, welches seit 2006 (!) genutzt wird, noch aktuell sei. Natürlich! Beim Kundenservice stelle ich dann die aus meiner Sicht berechtigte Gegenfrage, weshalb man prüfen will, ob meine Kontoverbindung noch aktuell sei, immerhin wurde erst im letzten Monat hier erfolgreich abgebucht. Die Antwort ist wenig überzeugend. Manche Kunden wünschen wohl eine Überweisung auf andere Konten bzw. man wolle sich versichern, dass die Überweisung der Gutschrift auch tatsächlich funktioniert.

Sicherlich kann tcfkaish diese Vorgehensweise anwenden. Aus Kundensicht halte ich sie jedoch für höchst fragwürdig, da enorme Aufwände auf beiden Seiten fällig werden. Verschwörungstheoretiker könnten denken, dass diese Aufwände sich womöglich dadurch finanzieren, dass manch ein ehemaliger Kunde die Gutschrift anzufordern vergisst und sich einfach freut, endlich aus dem Vertrag entkommen zu sein. Bislang waren wir aber zum Glück von solchen Schauergeschichten verschont und die Art und Weise der Gutschrift bestätigt mir wieder einmal1, dass die Kündigung der richtige Schritt war.

1 Besonders frech fand ich den telefonischen Hinweis bei meiner Kündigung, dass ich ja für fünf Euro weniger mehr Leistung haben könne. Vor der Kündigung hat mich hierauf niemand hingewiesen, obwohl es sich um ein regulären Angebot handelte und tcfkaish regelmäßig Werbepost an uns verschickt hatte.

Jun 24, 07:37 PM
von Stephan
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Mein erstes Mal... Blutspenden

Da ich derzeit Urlaub habe, bleibt wieder etwas mehr Zeit für ein paar liegengebliebene Dinge, aber auch für einige neue Erfahrungen. Heute stand ein Blutspendemobil des DRK in Bochum. Da ich keine konkreten Pläne für den Nachmittag hatte, bin ich seit heute Blutspender.

Nachdem ich mit Wiebke immer wieder mal darüber gesprochen habe, dass ich Blut spenden sollte, habe ich es regelmäßig vor mir hergeschoben. Einer der Gründe dürfte mein recht ausgeprägter Respekt vor den verwendeten Nadeln gewesen sein, der sich aber allem Anschein nach in den letzten 30 Jahren deutlich gelegt hat.

Nachdem ich einen recht guten HB-Wert präsentieren konnte (man sagte mir 17,3 von 18 möglichen Punkten), durfte ich nach wiederholter Aufklärung, dass ich heute weder rauchen noch trinken solle und auch Sport (Yoga können sie ja nicht gemeint haben, ich mache trotzdem heute eine Pause) und Sauna nicht in Frage kämen, auf einen der bequemen Liegesessel im Bus und einen halben Liter Blut abgeben.

Der Verband vom ersten Blutspenden

Jetzt ziert ein schicker weißer Verband meinen rechten Ellenbogen und gibt mich als Mitglied der Blutspender-Community zu erkennen. Auf dem Nachhauseweg fühlte ich mich wie einer dieser LKW- oder Busfahrer, die andere Berufskraftfahrer regelmäßig grüßen. Die Veteranen des Blutspendemobils Bochum nickten allesamt wissend beim Vorübergehen.

In spätestens zwei Wochen sollte ich wissen, ob mein Blut akzeptable Qualität hatte und ob ich nunmehr regelmäßig als registrierter Spender zur Ader gelassen werden darf. Bislang war es gar nicht so schlimm und ich frage mich, wieso ich nicht schon vor ein paar Jahren auf die Idee gekommen bin, mein Blut zu spenden.

Jun 18, 11:40 PM
von Stephan
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Paketkarte gefunden

Vor einigen Tagen hatte ich einen Anruf zu abendlicher Stunde. Erst ging ich davon aus, dass es sich um einen dieser üblichen aber auch unglaublich nervigen Anrufen aus einem Call-Center zum Vertrieb von überteuerten Krediten und Zeitschriftenabos handeln würde, doch weit gefehlt!

Es war ein Anrufer, der eine herrenlose Paketkarte mit meinem Namen darauf gefunden hatte.

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