Stadtmusikanten und viel Sonne

Die letzten fünf Tage habe ich – aufmerksame Leser werde es gemerkt haben – in Bremen. Natürlich beruflich.

Nach dem schrecklichen Wochenende in Aachen war Bremen wirklich eine großartige Stadt. Abends bin ich ein paar Mal aus dem Hotelzimmer herausgekommen und die kleinen Gassen im Schnorr, die Schlachte und überhaupt das ganze Ambiente haben mich tief beeindruckt. Der nächste Wochenendausflug geht also nicht nach Westen, sondern nach Norden.

Die letzten Tage waren allerdings fast schon einen Tick zu warm, um effektiv eine Schulung durchzuführen. Bewundernswert, wie ein Teilnehmer es direkt vor dem “Auspuff” des Beamers ausgehalten hat, ohne zu schmelzen.

Die Zugfahrt zurück war, wie üblich der reine Horror. Ich hatte zwar eine Reservierung, wollte jedoch einen früheren Zug nehmen, der mindestens doppelt so voll war, als vom TÜV erlaubt sein dürfte. Zudem war die Kühlung ausgefallen und scheinbar in jedem Wagen die Hälfte speziell für Raucher reserviert. Mit nur gut dreißigminütiger Verspätung bin ich dann einigermaßen wohlbehalten in Bochum eingetroffen, gerade rechtzeitig vor den Massen aus Gelsenkirchen, die sich zur Zeit im Stadion um die Ecke ganz wacker gegen die Bochumer Jungen schlagen. Zur Halbzeit führen wir 2:1.

Update: Unglaublich, der VfL hat das Ergebnis in der zweiten Halbzeit gehalten und gerade 2:1 die Gäste aus Schalke besiegt. Es ist unglaublich laut vom Stadion her, die neue Wohnung erspart einem bei Heimspielen Premiere Arena. Und jetzt singen sie mein Lieblingslied:

Ihr werdet nie Deutscher Meister… nie Deutscher Meister

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Blogging since 2003 about life, tech, yoga. Passionate about the details and eager to know more. Systems theory meets empathy.
Bochum. Germany.
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