Schwitzen trotz Sonne

In den letzten Tagen war es ungeheuer warm. Als Strohwitwer sitze ich alleine zuhause und habe im steten Kampf gegen den inneren Schweinehund nicht nur meinen Mac Mini wieder zum Laufen gebracht, sondern auch den guten Vorsatz des Jahres fortsetzen können.

Der nach unten blickende Hund – Adho Mukha Svanasana – klappt zwar immer noch nicht so, wie ich mir das vorstelle, aber ich hatte mir schon ausgemalt, dass die Pose deutlich verkrampfter und amateurhafter aussehen müsste. Irgendwann werden meine Fersen bestimmt den Boden erreichen, wie bei den anderen.

Zugegeben, die gesamte Primary Series schaffe ich noch nicht, aber dank David Swensons Short Forms sind die 45 Minuten kein Problem. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es kein konditionelles oder auch konstitutionelles Problem ist, sondern eher ein Mix aus wenig Zeit, mangelnder Disziplin und einem ziemlich großen inneren Schweinehund. Zum Glück gibt es ja auch eine 15-Minuten-Übung für solche Tage wie gestern, an denen ich einfach zu faul bin.

Heute die 45 Minuten im luftdurchfluteten Wohnzimmer waren sehr angenehm. Ich habe allerdings nicht die DVD genutzt, sondern selbst meine Atemzüge gezählt, wodurch die ein oder andere Pose mit Sicherheit zu schnell vorüber war. Jedenfalls war es eine wirklich gute Entscheidung, nicht nur eine Yoga-Matte, sondern auch einen Yoga-Teppich zu kaufen. So viel geschwitzt habe ich zuletzt beim regelmäßigen Saunagang nach dem wöchentlichen Besuch im Fitnesscenter als ich noch Student war.

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Blogging since 2003 about life, tech, yoga. Passionate about the details and eager to know more. Systems theory meets empathy.
Bochum. Germany.
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