Pecunia als Alternative zu GnuCash und Jameica

jog hat Probleme. Er will wissen, wohin sein Geld wandert. Ich will das auch wissen. Daher habe ich schon einige Schlachten geschlagen. Jetzt gibt es einen Silberstreif am Horizont: Pecunia

Unter Mac OS X gibt es nicht viele Programme zur Verwaltung der eigenen Online-Konten. Die meisten Applikationen kümmern sich auch recht wenig um das deutsche Bankwesen im Allgemeinen und HBCI im Besonderen. Die Shortlist sah für mich bis heute ungefähr so aus:

  • Bank X (fühlt sich nicht richtig an und kostet auch zu viel)
  • MacGiro (häßlich wie die Nacht)
  • Jameica (Java ist auch kein Augenschmaus, kostet dafür nichts)
  • GnuCash (die kostenlose, eierlegende Wollmilchsau; Installation via MacPorts)
  • activeBank (sieht für mich immer nach einem Faktura-Abfallprodukt aus)
  • activeMoney (der große Bruder)

Und dann gibt es für mich seit heute auch noch

  • Pecunia
  • Saldomat (kannte ich bisher nicht, sieht aber sehr nett aus und ist absolut bezahlbar)

Als alter Sparfuchs teste ich natürlich zunächst einmal Pecunia (GPL).

Da Pecunia aqbanking für HBCI nutzt, und ich dies bereits für andere Programme eingerichtet habe, brauchte ich mein Konto beim ersten Programmstart noch nicht einmal einzurichten.

Im Grunde brauche ich nicht mehr als einen Überblick über den aktuellen Füllstand meines Kontos. Dazu ist Pecunia anscheinend gut geeignet. Eine recht komplexe Anordnung von Kategorien mit passenden Filtern im iTunes-Stil verspricht ein einfaches Arbeiten – very Mac-like. Vielleicht werde ich ja bald ohne jameica und GnuCash glücklich. Falls es mit Pecunia nicht klappen sollte, bleibt ja immer noch der Saldomat.

Übrigens: Frank, der Entwickler von Pecunia, bloggt hier.

Nochmals herzlichen Dank an juuro, der mich bei jog auf Pecunia aufmerksam gemacht hat.

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Blogging since 2003 about life, tech, yoga. Passionate about the details and eager to know more. Systems theory meets empathy.
Bochum. Germany.
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