Mi
Jul
21

2010

Bei Hempels sieht es heute wieder aus

Googlefight ist verwirrt. Wiebke und ich sind uns auch nicht sicher, wer es richtig sagt: Räumt Familie Hempel unter oder hinter ihrem Sofa schlechter auf?

Hempels unterm oder hinterm sofa?

Hand aufs Herz: Wer sagt “Hier sieht es aus wie bei Hempels unterm Sofa” (das ist natürlich richtig) und wer sagt “hinterm”?

Fr
Jul
09

2010

Same old weather as last week

Man könnte meinen, dass sich gegenüber letzter Woche nichts verändert hat. Doch, jetzt ist schon 20:30 Uhr und wir haben immer noch 32 Grad in Bochum. Morgen soll es dann endlich mal warm werden.

Fr
Jul
02

2010

32 Grad nach 19 Uhr - fast wie im Urlaub

Jetzt, wo ich endlich aus dem Büro daheim bin, schaue ich auf die Wetterkarte von westwetter.net. Die Uhr zeigt 19:40 Uhr, die Wetterstation in Bochum-City 32,7 Grad Celsius – so kann das Wochenende kommen.

Schön warm im Pott

Fr
Mär
12

2010

Schöne neue Tapeten - Adios all-inkl, salut webhostone!

Nach drei Jahren bei all-inkl.com habe ich in der letzten Woche einen Wechsel meines Webhosting-Dienstleisters durchgeführt. Tschüß all-inkl, hallo webhostone!

Der Alte
Ich war jahrelang zufrieden mit all-inkl.com. Die Konditionen waren einfach passend:

  • 10 GB Speicherplatz
  • PHP, MySQL, Cronjobs
  • Weniger als 8 Euro im Monat, bei jährlicher Vorauszahlung sogar noch günstiger

Ich wäre vermutlich auch weiterhin bei all-inkl.com geblieben, denn in den drei Jahren hatte ich kaum Ausfälle, im Grunde immer hübsch flotte Seiten und einen wirklich schnellen und fitten Support.

Sehnsucht nach der Südsee
Vor all-inkl hatte ich meinen eigenen vServer bei xencon (der lief damals sogar wunderbar mit NetBSD) und fand das eigentlich ideal, bis auf das nervige Thema Mailserver. Ich war für eine überschaubare Zeit mal für einen Mailserver zuständig und weiß um die Verantwortung und Zeit, die man in sowas stecken muss, daher reizt mich das Thema Mail in Eigenregie nicht. Aber alle anderen Vorteile hätte ich schon gerne.

Entsprechend habe ich regelmäßig nach einem Angebot gesucht, was mir größtmögliche Freiheiten bei der Konfiguration lässt, aber den Mailserver komplett managed.

Der Neue
webhostone.de ist – übrigens wie all-inkl.com auch – regelmäßig in den Top 10 Listen der webhostlist zu finden, was für eine hohe Kundenzufriedenheit spricht. Zusätzlich klangen folgende Punkte sehr verlockend:

  • SSH-Zugriff
  • Perl/PHP/Ruby/Python – alles drin
  • httpd.conf und php.ini komplett anpassbar
  • Wahlweiser Remote-Zugriff auf SQL-Datenbanken
  • 6 bzw. 10 Euro im Monat für vergleichbare Angebote mit 3 bzw. 5 GB Speicher

Da ich die 10 GB Speicherplatz nie ausgereizt habe, sind mir weniger Speicher und mehr Freiheit sehr positiv aufgefallen. Allerdings wird bei webhostone der Mailspeicher noch vom Gesamtangebot abgezogen. Bei drei Accounts mit je 500 MB Quota sind also schonmal 1.5 GB “weg”.

Leider sind die Admin-Oberfläche und z.B. die Benennung von SQL-Datenbanken und -nutzern nicht optimal, aber ausreichend.

Nach ein paar Tagen Tests war ich überzeugt und habe den Wechsel eingeleitet.

Der Wechsel
Selten genug wechselt man seine Hausbank, ähnlich nervig gestaltet sich der Wechsel auf einen neuen Webserver. Auch hier ist der unangenehmste Teil das Umziehen der E-Mails – vor allem, wenn man wie bei fast allen Shared-Hostern keinen Zugriff auf das Mailverzeichnis hat.

Der strahlende Held des Tages hieß imapsync. Mit dem Perl-Skript lassen sich IMAP-Konten einfach schnell und schmerzlos synchronisieren, so dass alle Mail vom alten auf den neuen Server mit umziehen. Die Installation und Benutzung ist denkbar einfach.

Es reicht aus, die Datei herunterzuladen, zu entpacken und – im Verzeichnis von imapsync die Abhängigkeiten zu testen:

$ perl -c imapsync

Ein make install ist nicht notwendig. Gibt der obige Befehl imapsync syntax OK aus, ist alles in Ordnung.

Die eigentliche Synchronisierung zwischen all-inkl.com und webhostone.de wollte mit einer (standardmäßigen) MD5-Anmeldung nicht klappen, also musste der Loginmechanismus umgestellt werden. Da die Nameserver bereits umgeschwenkt waren, musste für den alten Mailserver – natürlich – die IP-Adresse statt des Namens verwendet werden:

$ perl imapsync --host1 85.13.137.1 --user1 stephan_alt --password1 123456 --authmech1 LOGIN --host2 yauh.de --user2 stephan_neu --password2 123456 --authmech2 LOGIN

Wenige Minuten später war alles synchronisiert.

Die Anpassung der Webpräsenzen und Einrichtung aller (Sub-)Domänen war dann eigentlich nur eine Fleissarbeit.

Mo
Feb
22

2010

Look at my plug-ins

In den letzten Tagen habe ich nicht nur den Webauftritt von feierabendyogi.de überarbeitet und neu gestaltet, sondern auch viel mit Textpattern Plug-Ins herumgespielt. Besonders hübsch: Plug-Ins Table von Ramanan Sivaranjan. Das Plug-In arbeitet jetzt auch hier und zeigt im Kolophon, welche Erweiterungen bei yauh.de unter der Haube stecken.

Leider finde ich nicht heraus, wie ich die safe_rows()-Funktion sinnvoll anpassen kann, damit die Plug-Ins in einer alphanumerischen Sortierung angezeigt werden.

Mi
Jan
20

2010

Öffentlich-rechtliche Suchmaschinen

Bei all dem Google-Bashing stellt sich mir zwangsweise die Frage, wieso es eigentlich noch keine staatliche öffentlich-rechtliche Suchmaschine gibt.

Ganz oberflächlich betrachtet – und ohne, dass ich mir bislang groß Gedanken zu dem Thema gemacht hätte – gibt es doch irgendwo ein Gesetz, dass die mediale Grundversorgung der Bürger durch öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten definiert. Über diese beschwert sich auch niemand ernsthaft (wir klammern mal die ganze GEZ-Kiste und auch die Heulerei der Privaten um Werbeeinnahmen sowie ein paar andere Meckereien ob der Programmgestaltung aus).

Im 21. Jahrhundert gehört zur medialen Grundversorgung für mich auch das Internet. Wenn das Konzept des öffentlich-rechtlichen Rundfunks weiterleben will, muss es sich entwickeln und mit der Zeit gehen. Apps für das iPhone sind da nur die Speerspitze.

Sicher, eifrigen Datenschützern rollen sich die Fußnägel beim ersten Gedanken an staatliche Suchmaschinen, aber:

  1. eine staatliche muss nicht auch die einzige Suchmaschine sein (wer würde Google und Bing denn ihrer Lebensgrundlage berauben wollen?)
  2. eine staatliche Institution zu überprüfen und zu kontrollieren dürfte langfristig erfolgreicher sein als ein multinationales Firmenimperium
  3. ließe sich durch Gesetze klar definieren, ob und welche Daten bei Suchanfragen gespeichert werden

Die Nationalbibliothek wird digital, womit quasi ein Gegenstück zu Google Books entsteht. Warum also kein Google Search?

Di
Jan
19

2010

Ein (wasserfestes) Tablett, bitte!

Neue Produkte der Firma Apple werden regelmäßig mit einer solchen Vorfreude erwartet, die eigentlich nur eines mit sich bringen kann: Enttäuschung aufgrund falscher Erwartungen.

Jahrelang war ich fasziniert von dem Gedanken, endlich ein Powerbook zu kaufen. Als ich endlich ein MacBook in Händen hielt, war die Faszination nicht mehr so groß. Immerhin wäre ich nie auf die Idee gekommen, meinen großen Bildschirm mit zugehörigen Mac Mini oder später meinen iMac für ein portables Gerät aufzugeben. Der eigentliche Gewinn durch den Einsatz eines portablen Macs war so verschwindend gering, dass ich lieber an meinem iMac sitze als am Macbook.

iPod Touch und iPhone hingegen haben ein paar der wichtigen Kernaufgaben wunderbar übernommen. E-Mails checken, Feeds lesen, Bilder zeigen – dafür brauche ich keinen vollwertigen Computer.

Ein Tablet möchte ich natürlich auch haben, wie es sich für einen Fanboy gehört. Zunächst ist die Sichtfläche für einen Ü30-Anwender bei iPod/iPhone einfach zu klein. In dem Zusammenhang empfinde ich das Zurechtfummeln von E-Mails und auch die Eingabe von URLs als äußerst mühsam.

Mein Tablet darf ruhig eine Medienmaschine werden, Bilder, Filme, ja meinetwegen auch Bücher und Zeitschriften zeigen. Das Internet wird sicherlich auch darin stecken. Der Knüller aber wäre es, wenn Apple selbst oder Drittanbieter eine wasserdichte Hülle anbieten könnten, wie es zum Beispiel für Digitalkameras nicht unüblich ist. Denn erst wenn ich das Gerät auch in die Badewanne mitnehmen könnte, wäre das Tablet wirklich Lifestyle-kompatibel.