JWD in Aachen

Verrückt wie wir nunmal sind, wollten Wiebke und ich einen Wochenendtrip Richtung Frankreich starten, was an diesem Wochenende auch endlich geklappt hat. Wohl gemerkt: Richtung Frankreich. Linksrheinisch sind wir gewesen, bis nach Aachen gekommen und voll verstörender Eindrücke heute Nachmittag wieder wohlbehalten in Bochum angekommen.

Die Kurzzusammenfassung meiner absolut subjektiven Impressionen der Stadt Karls des Großen:

  • Wenn man schon römische Wurzeln hat, muss man auch die Leute daran anpassen. Das zeigt sich vor allem auch im Straßenverkehr, wenngleich der Schrulligkeitsfaktor der Menschen einen Glauben machen könnte, dass man sich in Britannien befindet.
  • Grünphasen für Fußgänger sind möglichst kurz zu halten, um das Problem der Überalterung der Stadt geschickt zu bekämpfen.
  • Aachen scheint die Hauptstadt der “Hasse-ma-ne-Mark”-Gilde zu sein. Gefühlt wurde durchschnittlich alle sechseinhalb Minuten in meinem Gesichtsfeld jemand angesprochen, ob er Geld entbehren wolle. Ich wollte nicht.
  • Es gibt viele Bäcker, die fleissig sehr leckeres, hausgemachtes Brot herzustellen scheinen. Aber wie in allen Geschäften muss es reichen, bis Schlag 18 Uhr den Laden am Samstag offen zu halten.

Insgesamt bin ich nicht begeistert von der Stadt. Zwar habe ich anderthalbmal so viel Geld im Casino gewonnen, wie ich eingesetzt habe, aber das tröstet nicht darüber hinweg, dass für mich das Highlight des Aachen-Ausflugs die Kinovorstellung von Vollidiot war, was wir auch ohne Hotelwochenende hätten haben können.

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Blogging since 2003 about life, tech, yoga. Passionate about the details and eager to know more. Systems theory meets empathy.
Bochum. Germany.
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