Guerilla-Marketing mal bottom-up

Apple ist sehr geheimniskrämerisch, wenn es um aktuelle und künftige Entwicklungen geht. Da wird bis zur Keynote möglichst wenig verraten, um Spannung aufrecht zu erhalten. Eine solche Vorgehensweise sorgt dafür, dass der Aktienkurs sich auch nach auftauchenden Gerüchten richtet. Wenn jetzt irgendjemand, sagen wir mal, eine relativ junge Gerüchteseite eine Meldung veröffentlich, dass ein oder zwei Produkte drastisch im Preis gesenkt werden, dann sorgt das schon für Wellen.

Was wäre, wenn das Gerücht von jemandem gestreut wurde, der Apple weniger Marge gönnt oder einfach nur einen billigeren iPod/iPhone möchte? Die Ankündigung, dass es angeblich eine Preisreduktion geben wird – zumal vor dem Hintergrund der Verbilligung des iPhone im letzten Jahr – dürfte etliche Kunden vom Kauf abhalten, bzw. diese den Kauf verzögern lassen. Ganz ehrlich: Hat Apple dann überhaupt noch eine andere Wahl, als die Preissenkung tatsächlich durchzuführen?

Sobald der iPod Touch in bezahlbare Regionen rutscht, werde ich mir wohl auch einen gönnen (“Er sagt tatsächlich: gönnen”). Aber erstmal schaun, was die Konkurrenz Anfang März in Hannover aufzeigt.

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Blogging since 2003 about life, tech, yoga. Passionate about the details and eager to know more. Systems theory meets empathy.
Bochum. Germany.
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