Freeze Machine

Das neue Mac OS X.5 bringt eine Zeitmaschine mit. Das ist natürlich schön, aber was ich mir immer schon gewünscht habe, wird vermutlich erst irgendwann von findigen Shareware-Entwicklern umgesetzt: Freeze Machine!

Vorweg: Freeze Machine gibt es nicht, hier beschreibe ich lediglich eine Idee für ein Programm.

Heutzutage gibt es zahlreiche prozessorintensive Aufgaben, die auch auf Laptops und Workstations laufen. Nun haben diese beiden Arten von Arbeitsplätzen an sich, dass es Zeiten gibt, zu denen der Anwender mal stundenlang am Stück arbeitet, manchmal aber auch stundenweise gar nicht.
Wenn man nun einen langwierigen Task (zum Beispiel das Kodieren einer DVD) laufen lassen will, so läuft der und läuft und läuft. Will man zwischendrin arbeiten, so kann man meist der CPU beim Schwitzen zuhören.

Wie genial wäre es nun, ein kleines Programm zu haben, mit dem man ein Programm oder einen Prozess einfach einfrieren könnte und diesen zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen könnte? Das funktioniert ja bei Schlafmodus von Laptops auch bisweilen, nur müsste dies selektiv für Applikation verwendbar sein.

Eine umwerfende Erweiterung für Version 2 wäre dann, dass man einzelnen Applikationen Prozessorzeit zuweisen kann. Ein Umrechnen der DVD darf sich 20% meiner CPU nehmen, den Rest will ich noch behalten, in der Mittagspause aber nehm ich die Bremse raus, da brauch ich meinen Rechner ja nicht.

Und jetzt sagt mir bitte jemand aus der Leserschaft, dass es genau das schon gibt, auch für Mac OS X.

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Blogging since 2003 about life, tech, yoga. Passionate about the details and eager to know more. Systems theory meets empathy.
Bochum. Germany.
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