Flash Cards für unterwegs

Flash Cards kann man für alles nutzen, was auch nur im Entferntesten mit dem Auswendiglernen von Stoff zu tun hat1. Mein treuer Begleiter seit 2001 ist der Vorsatz, endlich meine (Brasilianisch-)Portugiesisch-Kenntnisse zu erweitern. Da es meinen Favoriten Rosetta Stone leider nicht für den iPod gibt, möchte ich mal den altbewährten Ansatz mit Karteikarten ausprobieren, diesmal allerdings digital. Für mich und die werte Leserschaft heute zunächst ein kleiner Überblick, was es derzeit am Markt gibt.

Hier und da gibt es genug Infos, um einen ersten Überblick zusammenstellen zu können. Derzeit gibt es für Mac OS X bzw. iPhone/iPod Touch folgende Lösungen:

  • Ebbinghaus – leider ohne iPhone/iPod-Unterstützung aber kostenlos verfügbar
  • Anki – ebenso wie Ebbinghaus, nicht für mobile Endgeräte, kostet aber auch nichts
  • Mnemosyne – ebenso
  • Genius – und Nummer Vier: kostenlos, aber nicht mobil
  • iFlash – angeblich in naher Zukunft auch für iPhone und iPod Touch
  • iFlipr – sogar mit einer Lite-Version im App-Store
  • Mental Case – kostenlos im App-Store, kostenpflichtig (und Voraussetzung) für den Mac
  • gFlash+ – nur mobil zu nutzen und im App Store erhältlich
  • iCards – nur im App Store erhältlich
  • StudyCards – Eingabe via Webinterface

Bestimmt gibt es noch deutlich mehr Lösungen, aber für mich interessant sind eigentlich derzeit nur iFlipr, Mental Case und evtl. Anki. Schwerpunkt sollte eine solche Anwendung auf dem iPod Touch sein, aber wenn es dann doch ein Vokabelheft für die Hosentasche werden sollte, weil der Mehrwert pro Euro nicht groß genug erscheint, wäre das auch kein Problem für mich.

Wie seht ihr das, nutzt jemand von euch ein Flash Cards auf iPhone oder iPod? Falls ja, womit und wie funktioniert das für euch?

1 Ein wenig über die Hintergründe von Flash Cards, wie sie funktionieren und was man von derlei Programmen erwarten kann, findet sich beim foolsworkshop.com.

Author image
Blogging since 2003 about life, tech, yoga. Passionate about the details and eager to know more. Systems theory meets empathy.
Bochum. Germany.
top