Ein (wasserfestes) Tablett, bitte!

Neue Produkte der Firma Apple werden regelmäßig mit einer solchen Vorfreude erwartet, die eigentlich nur eines mit sich bringen kann: Enttäuschung aufgrund falscher Erwartungen.

Jahrelang war ich fasziniert von dem Gedanken, endlich ein Powerbook zu kaufen. Als ich endlich ein MacBook in Händen hielt, war die Faszination nicht mehr so groß. Immerhin wäre ich nie auf die Idee gekommen, meinen großen Bildschirm mit zugehörigen Mac Mini oder später meinen iMac für ein portables Gerät aufzugeben. Der eigentliche Gewinn durch den Einsatz eines portablen Macs war so verschwindend gering, dass ich lieber an meinem iMac sitze als am Macbook.

iPod Touch und iPhone hingegen haben ein paar der wichtigen Kernaufgaben wunderbar übernommen. E-Mails checken, Feeds lesen, Bilder zeigen – dafür brauche ich keinen vollwertigen Computer.

Ein Tablet möchte ich natürlich auch haben, wie es sich für einen Fanboy gehört. Zunächst ist die Sichtfläche für einen Ü30-Anwender bei iPod/iPhone einfach zu klein. In dem Zusammenhang empfinde ich das Zurechtfummeln von E-Mails und auch die Eingabe von URLs als äußerst mühsam.

Mein Tablet darf ruhig eine Medienmaschine werden, Bilder, Filme, ja meinetwegen auch Bücher und Zeitschriften zeigen. Das Internet wird sicherlich auch darin stecken. Der Knüller aber wäre es, wenn Apple selbst oder Drittanbieter eine wasserdichte Hülle anbieten könnten, wie es zum Beispiel für Digitalkameras nicht unüblich ist. Denn erst wenn ich das Gerät auch in die Badewanne mitnehmen könnte, wäre das Tablet wirklich Lifestyle-kompatibel.

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Blogging since 2003 about life, tech, yoga. Passionate about the details and eager to know more. Systems theory meets empathy.
Bochum. Germany.
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