Ein Tag im Neptunbad

Seit Anfang des Jahres habe ich nach dem richtigen Zeitpunkt gesucht, einen Gutschein für das Kölner Neptunbad einzulösen. Mit dabei waren neben dem Besuch des Bads bzw. der Saunalandschaft auch ein Mittagessen für zwei und zwei Massagen. Wiebke und ich sind letzten Montag gegen 8:45 in Bochum losgefahren und haben bis ca. 16:45 Zeit eingeplant. Viel zu wenig, wie sich herausstellte.

Das Neptunbad ist eine Art Wellnesstempel der Neuzeit, wenngleich es auch eine etwas längere Geschichte – seit 1912 – vorweisen kann. Das Bad selbst ist textilfrei, was aber nicht heißt, dass die Besucher nicht mit zahllosen Saunatüchern und Bademänteln in dem historischen oder japanischen Bereich herumsitzen, oder -laufen.

Zwei Massagen hatte jeder von uns, einmal 60 Minuten eine ayurvedische Ganzkörpermassage und eine anderthalbstündige La Stone. Während die La Stone mir nicht so gut gefallen hat – irgendwie scheint mir das überbewertet – hat die ayurvedische Ganzkörperknetung doch einen guten Eindruck hinterlassen.

Insgesamt war die Zeit aber deutlich zu kurz, zwei Massagen schafft man an einem Tag eben doch nicht, wenn man auch in jede Sauna einmal gehen möchte.

Leider etwas dumm gelaufen ist der Rücktransport (auch der Hintransport glich einem Abenteuer), aber im Endeffekt sind wir doch wohlbehalten wieder zurück gekommen, wenngleich auch die Rundumentspannung arg gelitten hat. Man sollte nach einem solchen Tag vielleicht keine engen Terminplanungen machen.

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Blogging since 2003 about life, tech, yoga. Passionate about the details and eager to know more. Systems theory meets empathy.
Bochum. Germany.
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